Weltatlas.info
Weltatlas.info - Home Mittwoch, 18.10.2017

 
Vereinigte Staaten von Amerika
Anreise & Transport
Reiseangebote
Essen & Trinken
Geschichte
Landkarte
Natur & Klima
Nützliche Tipps
Städte
Sehenswürdigkeiten
Sprachreisen USA
Wetter


    

Natur & Klima der USA

  
Der Hauptteil der USA (die 48 räumlich zusammenhängenden Staaten) zeigt drei aufeinanderfolgende landschaftliche Großformen: Im Osten liegen die Appalachen mit der vorgelagerten atlantischen Küstenebene. Im Zentralteil breiten sich die inneren Ebenen aus, die vorwiegend vom Mississippi, im Nordosten mit den Großen Seen entwässert werden. Westlich des Mississippi liegen die bis 700 km breiten Ebenen der Great Plains. Im Westen erstrecken sich die nord-südlich gerichteten Kordilleren (Sierra Nevada, Rocky Mountains) mit ausgeprägten Längstälern, eingeschlossenen Hochländern und Becken.

Die höchste Erhebung der festländischen USA ist mit 6.187 m der Mount MacKinley in Alaska. Die wichtigsten Flüsse sind Mississippi, Missouri, Arkansas, Red River und Colorado. Der Rio Grande markiert ab El Paso nach Südosten hin die Grenze zu Mexiko. Der St-Lorenz-Strom markiert im Nordosten einen Teil der Grenze zu Kanada.

Die Küsten sind im Nordosten buchtenreich, weiter nach Süden und am Golf von Mexiko flach, am Pazifik meist steil und (mit Ausnahme von Alaska und der Bucht von San Francisco) wenig gegliedert. Die Küsten von Florida sind vorwiegend flach mit teilweise breiten Sandstränden. Im Süden Floridas liegen die Everglades mit weitläufigen Mangrovensümpfen.

Die ursprüngliche Vegetation ist durch den Einfluss des Menschen stark verändert worden. Im feuchten Osten ist heute nur noch wenig des einst umfangreichen Waldbestandes vorhanden, im Nordosten Laubwald; in den inneren Ebenen, besonders westlich des Mississippi, ausgedehnte trockene Steppen (Prärien), in den Rocky Mountains und in der pazifischen Küstenregion Nadelwälder. Die Hochebenen zwischen den Gebirgen sind teilweise reine Wüste. Der heimische Bison ist bis auf wenige, in Reservaten lebende Tiere ausgerottet. Die ursprüngliche Naturlandschaft wird heute in über hundert Nationalparks gepflegt.

Infolge der Nord-Süd-Erstreckung der Gebirge herrscht in den Vereinigten Staaten kontinentales Klima mit großen Unterschieden. Kalte Winterstürme dringen vom Norden bis zum subtropischen Florida vor, Hitzewellen vom Golf von Mexiko bis in das Gebiet der Großen Seen. Der atlantische Bereich erhält reichlich Niederschlag (im Norden wegen kalter Meeresströmung häufig Nebel), die Appalachen bilden keine Klimascheide. Der pazifische Raum erhält im Norden ganzjährig Niederschlag, im Süden nur Winterregen. Wirbelstürme suchen besonders den Südosten und das Mississippi-Becken heim. Im tropischen Bundesstaat Hawaii ist es ganzjährig warm; im Frühjahr und Herbst fallen an den Ostküsten der Inseln heftige Niederschläge.




 





Landkarten & Länder Infos: Europa | Amerika | Westasien | Südost-Asien | Afrika | Australien & Ozeanien

Urlaub: Hotel-Suche | News

Credits | Impressum

(c) 2006-2015 Weltatlas.info