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Geschichte von Amerika

  
Die Geschichte der USA ist eng mit den Einwanderungen verbunden. Die ersten Kolonisten kamen aus Spanien, die sich schon im 16. Jahrhundert in Florida, Texas und Neumexiko niederließen. Franzosen und Engländer folgten mit der Siedlungstätigkeit Anfang des 17. Jahrhunderts. 1620 legten die Pilgerväter mit der Gründung von Plymouth den Grund für Massachusetts, die Keimzelle der Neuengland-Staaten. Die Holländer nahmen Anfang des 17. Jahrhunderts Gebiete in Besitz, die sich zwischen den französischen und englischen Besitzungen erstreckten, und gründeten 1624 Neu Amsterdam, das in New York umbenannt wurde, nachdem die Holländer von den Engländern verdrängt wurden. 1733 entstand Georgia als letzte der 13 englischen Kolonien. Die allmähliche Ausweitung der Siedlungsgrenzen nach Westen führte zu blutigen Kämpfen mit den Indianern und 1754 zum Ausbruch des britisch-französischen Kolonialkrieges. 1763 verlor Frankreich seinen Kolonialbesitz; das ganze östliche Nordamerika mit Kanada kam in britischen, das Land westlich des Mississippi in spanischen Besitz. Die Losreißung vom britischen Mutterland vollzog sich seit 1775 im Unabhängigkeitskrieg Nordamerikas. Am 4. Juli 1776 sagten sich die Kolonien förmlich von der britischen Krone los.

Die heutige Ausdehnung quer durch den Kontinent hatten die USA seit 1848 erreicht. Bis 1914 entwickelten sich die USA zur industriellen Großmacht.

In den 1. Weltkrieg traten die USA nach anfänglicher Neutralität 1917 auf Seiten der Alliierten ein. Das gewaltige Wirtschafts- und Rüstungspotential der USA entschied den Krieg. Enttäuscht über den Versailler Vertrag schlossen die USA 1921 einen Sonderfrieden mit Deutschland und blieben dem Völkerbund fern. Die anschließende weitgehende Abkehr von der Weltpolitik war mitbedingt durch den außergewöhnlichen, von Spekulation und schrankenlosem Liberalismus getragenen Wirtschaftsaufschwung der 1920er Jahre. Die Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1932 veranlasste einen radikalen Umschwung zu staatlicher Wirtschaftsplanung.

Im 2. Weltkrieg garantierten die USA den Alliierten umfangreiche Kriegslieferungen, blieben zunächst aber neutral. Erst der japanische Überfall auf Pearl Harbor (1941) löste den Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg aus, und wurde wesentlich von diesen entschieden.

Nach 1945 folgte die Politik des Kalten Krieges. Ein umfangreiches militärisches und wirtschaftliches Wiederaufbauprogramm für Europa sollte der kommunistischen Bedrohung entgegenwirken. Nach dem Abklingen der Kubakrise in den 1960er Jahren kam eine gewisse Entspannung im Ost-West-Verhältnis zustande. Ein Waffenstillstandsabkommen beendete 1973 die militärische Verwicklung der USA in Vietnam. Es folgten in den 1970er Jahren wirtschaftliche Schwierigkeiten in den USA („Stagflation“) und eine vom Watergate-Skandal ausgelöste innenpolitische Vertrauenskrise.

Die „demokratische Verantwortung“ für die Freiheit der Welt, zu der sich die USA verpflichtet sehen, fand in den 1990er Jahren unter Präsident Clinton einen Höhepunkt. Die USA engagierten sich in mehreren nebensächlichen Regionen, was letztlich dazu führte, dass Amerika insbesondere von den Europäern als „Weltpolizisten“ kritisiert wurden. Unter Clinton griffen die USA u.a. in den Jugoslawien-Krieg ein, zu dessen Beilegung die EU nicht imstande war. Verschiedene Versuche, den Nahen Osten zu befrieden, scheiterten bisher. Man mag die US-Außenpolitik dahingehend kritisieren, dass möglicherweise keine ausreichende Kenntnis fremder Kulturkreise vorhanden ist, so dass die USA völlig unbedeutende Bananenrepubliken und / oder zur Selbstverantwortung unfähige Länder mit riesigen Summen unterstützen. Interessant wäre vielleicht einmal die Vorstellung, was geschähe, wenn die USA den Rest der Welt sich selbst überließen.

Mit dem derzeit regierenden Präsidenten George W. Bush erreichte das Image von Amerika einen Tiefpunkt. Nach den Terroranschlägen im September 2001 verkündete er einen weltweiten Kampf gegen den Terrorismus. Unter dieser Prämisse begann im März 2003 der Krieg im Irak. Den USA gelang es schnell, den Irak militärisch zu besiegen und das Regime Saddam Husseins zu stürzen. Dennoch konnte der Irak bislang nicht befriedet werden. Die seit 2004 herrschende irakische Übergangsregierung erweist sich bis dato als unfähig.




 





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