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Natur & Klima in Ungarn |
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| | (c) morguefile.com | Ungarn erstreckt sich über einen Großteil des weiten, zwischen den in geologisch junger Zeit herausgehobenen Alpen, Karpaten und Dinariden abgetauchten Senkungsfelds, das von mächtigen Meeres- und Flussablagerungen aufgefüllt und fruchtbaren Hochflutlehmen in den Flussbereichen überkleidet wurde. Dieses Tiefland wird durch das von Südwesten nach Nordosten verlaufende ungarische Mittelgebirge geteilt in das Platten- und Hügelland der kleineren oberungarischen Tiefebene im Westen und die große niederungarische Tiefebene (Alföld) im Osten und den ausgedehnten trockenen Flugsandflächen (Pußta) der Debrecener und Kecskeméter Heide. Das Mecsek-Gebirge zwischen Drau und Donau wird durch das nördliche vorgelagerte Hügelland und den flachen Grabenbruch des Plattensees von der Mittelgebirgsschwelle getrennt.
| | (c) morguefile.com | Die beiden größten Flüssen Ungarns sind die Donau (Duna) und die Theiß (Tisza), die größten Seen sind der Plattensee (Balaton), der Velencer See (Velencei-tó) und der Neusiedler See (Fertõ-tó), dessen Großteil in Österreich liegt.
Das Wetter Ungarn zeigt infolge der Entfernung zum Meer und der Gebirgsumwallung kontinentale Züge: langen, warmen, ziemlich trockenen Sommern, die vereinzelt mediterrane Vegetation erlauben und für Ackerbau und Viehhaltung in Verbindung mit den weitverbreiteten Lößböden ausgezeichnete Voraussetzungen bieten, stehen kalte, schneereiche Winter entgegen. |
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