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Sehenswürdigkeiten in Turkmenistan |
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Die Sehenswürdigkeiten von Turkmenistan im Überblick: Die Hauptstadt Aschgabat (ungefähr 823.000 Einwohner) weist zahlreiche Prachtgebäude im Stil des kommunistischen Größenwahns auf. Die ursprüngliche Stadt wurde 1948 durch ein Erdbeben großteils zerstört. Man sieht viele goldene Kuppeln, Springbrunnen, breite Alleen und unzählige Statuen des (2006 verstorbenen) Regierungsherrschers. Besichtigen kann man die diversen Prunkgebäude, die Museen und eine Teppichknüpferei neben dem Teppichmuseum, die zu den Sehenswürdigkeiten zählen. Außerdem gibt es mehrere Glasbläsereien und eine Pferdezucht.
In der Nähe der Hauptstadt liegt das Zuchtgestüt der berühmten Akilteken-Pferde. Alljährlich am letzten Sonntag im April findet der Akilteten-Tag mit Paraden und Wettrennen statt.
Von Aschgabat aus kann man die Ruinen der antiken Stadt Nisa besichtigen. Sie soll während des Parther-Königreichs die Hauptstadt gewesen sein. Knapp 100 km westlich von Aschgabat liegt der See Kov Ata, der von heißen Quellen gespeist wird.
In der Nähe der Stadt Mary im Osten des Landes liegen die Ruinen von Merv, einer islamischen Stadt, die im 13. Jahrhundert zerstört wurde. In der weiteren Umgebung liegen verschiedene Ruinen.
Am Ufer des Kaspischen Meers liegt die Stadt Turkmenbaschi, die von den Sowjets gegründet wurde (und früher „Krasnowodsk“ hieß). Die Stadt hat keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten.
Die wenigen Rucksacktouristen und Reisenden mit Wohnmobilen fahren vom Iran nach Usbekistan (oder umgekehrt), wobei sie als größte Sehenswürdigkeit und Attraktion von Turkmenistan die Karakum-Wüste durchqueren. Bei der Einreise erhält man meist von den Grenzposten eine vorgezeichnete Route. Auf der Fahrt durch die Wüste sieht man zwischen Sand und Geröll wenige kleine Jurte-Siedlungen. Vor den ärmlichen Behausungen stehen hin und wieder Dromedare mit zusammengebundenen Beinen. |
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