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Sehenswürdigkeiten Tunesien

  
Sehenswürdigkeiten in der modernen Hauptstadt Tunis sind die Altstadt, das Bardo-Museum und die zahlreichen Märkte mit winzigen Handwerkerläden. Im Bardo-Museum sind insbesondere die römischen Mosaike interessant, und auch das reich verzierte Museumsgebäude selbst ist sehenswert. Die große Flanierstraße von Tunis ist der Habib-Bourguiba-Boulevard. Das aktuelle Wetter in Tunis mit Wettervorhersage.
In der Nähe von Tunis kann man die Ruinen von Karthago besichtigen.
Karthago, die berühmte Stadt des Altertums, ist heute ein Villenvorort von Tunis. Wahrscheinlich von Tyros aus im 9. Jahrhundert v. Chr. gegründet, wurde es eine große Seemacht, die schon im 6. Jahrhundert v. Chr. in Sardinien, Sizilien, Spanien und Gallien Handelsniederlassungen besaß. In den Punischen Kriegen erlag Karthago den Römern. 146 v. Chr. wurde es zerstört, sein Gebiet römische Provinz. Die von Caesar in Karthago gegründete Kolonie wurde 439 n. Chr. Hauptstadt des Wandalenreiches und 697 durch die Araber zerstört. Erhalten sind besonders das Aquädukt, Reste der Stadtmauer und frühchristliche Basiliken.

Schöne Ausflugsziele von Tunis aus sind das Hafenstädtchen La Goulette, Sidi-Bou Said mit seinen andalusischen Häuserzeilen, sowie La Marsa, Gammarth und Raouad.

Im Norden liegt das „grüne“ Tunesien, eine bergige Gegend mit fruchtbaren Ebenen. In Bizerte kann man den alten Fischerhafen, die Kasbah und das andalusische Viertel besichtigen. Die Landschaft um das Cap Bizerte und den Bizerte-See laden zu Spazierfahrten ein. Etwa 30 km von Bizerte entfernt kann man in Utica eine alte phönizische Siedlung besichtigen. Weiter westlich gelangt man auf kurvenreicher Straße nach Tabarka. Das Städtchen hat eine Genuesische Festung, dem Hafen vorgelagert liegen Korallenbänke, das Hafengelände selbst wird heute von einer riesigen Bettenburg beherrscht.

An der Ostküste von Tunesien liegen die besonders bei deutschen Touristen beliebten Orte mit ihren Sehenswürdigkeiten. Von Hammamet im Norden über Sousse, Monastir und Sfax bis Gabes im Süden erstrecken sich die bekanntesten Urlaubsorte von Tunesien, deren Beschreibung man in den Katalogen aller großen europäischen Reiseveranstalter findet. Von diesen Urlaubsorten aus werden Kamelritte und verschiedene Ausflüge in die umliegenden Dörfer und historischen Stätten angeboten.

Besonders nach Kairouan lohnt sich ein Abstecher. In der alten Kasbah befindet sich heute ein schönes Hotel. Nachteilig sind in Kairouan die vielen aufdringlichen Verkäufer und Taschendiebe. Interessant ist der Gemüse- und Trödelmarkt. Besichtigen kann man die große Moschee (als „Ungläubiger“ nur den Vorhof) und die Wasserreservoirs aus dem 9. Jahrhundert. An vielen Häusern sieht man kunstvoll verzierte Türen und Fenster.
Einen Abstecher sind auch die römischen Ruinen von Mactaris wert. Die großen Thermen sind gut erhalten und weisen noch große Flächen der ursprünglichen römischen Bodenmosaike auf.

Ein besonders beliebtes Urlaubsziel in Tunesien ist die Insel Djerba, siehe auch Wetter in Djerba. Sie ist etwa 515 qkm groß und über einen Damm mit dem Festland verbunden. Djerba verfügt über einen internationalen Flughafen, so dass sich besonders der Pauschaltourismus stark entwickeln konnte. Auf Djerba gibt es einige Dörfer und die Marktstadt Houmt Souk. In Guellala wird Keramik hergestellt und in Adjim wird nach Naturschwämmen getaucht. Dem kalten Wind im Winter kann man in einem der mollig warmen Thermalbäder (der Hotelanlagen) entfliehen. Auch ein Dampfbad (Hamam) sollte man sich nicht entgehen lassen. Djerba bietet viele Pauschalhotels und gepflegte Hotelanlagen für Thalasso-Kuren.

Die Steppen und Wüsten mit ihren Oasen im Hinterland werden am besten auf Rundreisen nach Tunesien besucht. Von Nordosten in Richtung Südwesten wechselt die Landschaft von endlosen Olivenhainen in spärliche Steppenlandschaft und letztlich die zerklüftete Mondlandschaft der Wüste. Von Gabes aus erreicht man Matmata, das Dorf der Trichterhäuser. Reisegruppen können eine solche Höhlenwohnung besichtigen. In Richtung Westen liegt Douz hinter den Dünen. Weiter westlich gelangt man zum großen Salzsee im Schott el Djerid. Der See soll ein Überrest aus der Zeit sein, als Teile Nordafrikas noch vom Meer bedeckt waren. In Tozeur kann man die Lehmziegelhäuser der Altstadt besichtigen und eine Kutschenfahrt unternehmen. Eindrucksvoll sind die Palmen- und Obstgärten um Tozeur. Seit einigen Jahren gibt es in der Gegend auch im Sommer heftige Regenfälle, so dass die Straßen teilweise nicht passierbar sind.

Ganz im Westen von Tunesien an der Grenze zu Algerien liegt im Großen Erg der Ort El Borma inmitten von Erdöl- und Erdgasfeldern. In der Oase Ksar Ghilane gibt es eine heiße Quelle. In der Wüste liegen zahlreiche, zum Teil verlassene Berberdörfer, meist in den Fels gehauene Höhlen. Eines dieser verlassenen Dörfer ist Douirat. In Ksar Halouf steht eine Speicherburg, die früher zur Aufbewahrung von Oliven und Öl diente und heute einfache Unterkünfte für Touristen bietet. In den zahlreichen Höhlenkammern der Burg kann man sich leicht verirren.



 





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