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Tunesien



Landkarte Tunesien
Landkarte
Kontinent:   Afrika
Grenzländer:   Algerien (965 km), Libyen (459 km)
Hauptstadt:   Tunis
Amtssprache:   Arabisch
Einwohner:   10,075 Mio.
Fläche:   163.610 qkm
Währung:   Tunes. Dinar
Autokennzeichen:   TN
Telefon-Vorwahl:   00216
Zeitzone:   MEZ

Tunesien ist laut Landkarte eine Republik in Nordafrika mit einer Küste am Mittelmeer, die sich vor Jahrzehnten zu einem Massenreiseland entwickelt hat. Tunesien hat laut Karte eine Fläche von 163.000 qkm und etwa 10 Millionen Einwohner. Die Landkarte von Tunesien grenzt im Westen an Algerien und im Südosten an Libyen. Im Norden und Osten verfügt Tunesien über eine Küste am Mittelmeer. Der südlichen Küste vorgelagert liegen die Touristen-Insel Djerba und die Kerkenna-Inseln. Die Hauptstadt von Tunesien ist Tunis. Tunis liegt in einer Bucht an der Nordküste von Tunesien und hat etwa 693.000 Einwohner. Weitere Küstenstädte sind (von Norden nach Süden) Bizerte, Nabeul, Hammamet, Sousse, Monastir, Sfax, Gabes und Zarzis. Im Westen von Tunesien liegen (von Norden nach Süden) die Städte El Kef, Kairouan, Kasserine, Gafsa und Tozeur. Südlich der Insel Djerba im Binnenland liegen Medenine und Tataouine. Die Sehenswürdigkeiten in Tunesien im Portrait.

Die Bevölkerung von Tunesien setzt sich aus Arabern und Berbern zusammen. Daneben lebt eine kleine europäische Minderheit (meist Franzosen) im Land. Die Berber gelten als die nichtarabische Urbevölkerung Nordafrikas.

Das Gebiet des heutigen Tunesien war lange vor unserer Zeitrechnung von Berbern bewohnt. Karthago wurde vermutlich im 9. Jahrhundert v. Chr. gegründet und entwickelte sich als bedeutende See- und Handelsmacht. In den Punischen Kriegen erlag Karthago den Römern. 146 v. Chr. wurde es zerstört, sein Gebiet römische Provinz. Die von Caesar in Karthago gegründete Kolonie wurde 439 n. Chr. Hauptstadt des Wandalenreiches und 697 durch die Araber zerstört. Die Berber wurden unterworfen, das Land islamisiert. Im Mittelalter erlebte Tunesien eine neue Blütezeit durch ausgedehnten arabischen Handel. Seit 1574 war das Gebiet des heutigen Tunesien Teil des Osmanischen Reichs.
Unter der türkischen Herrschaft wurde Tunesien von selbständigen Paschas und Beis verwaltet, bis ihm 1871 Autonomie gewährt wurde. 1881 wurde Tunesien französisches Protektorat. 1946 wurde es assoziierter Staat der Französischen Union, 1955 von Frankreich unabhängig. 1957 wurde Tunesien unter dem ersten Staatspräsidenten Burgiba eine Republik. Aufgrund eines Abkommens mit Frankreich, Tunesien im Angriffsfall zu verteidigen, unterhält das Land keinen großen Militärapparat. Tunesien blieb bis jetzt vom islamischen Fanatismus verschont.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige in Tunesien sind Landwirtschaft und Tourismus. Die wichtigsten Bodenschätze sind Erdöl, Erdgas und Phosphate. Die wichtigsten Industriezweige sind Textil-, Leder- und Nahrungsmittelverarbeitung.

Der Tourismus ist in Tunesien sehr stark ausgeprägt und den aufstrebenden islamischen Fundamentalisten eher ein Dorn im Auge. Tunesien ist gleichermaßen für Pauschal- und Individualreisen beliebt. Die Touristenhochburgen an der östlichen Mittelmeerküste sind Hammamet, Monastir, Gabes und die Insel Djerba. In den letzten Jahren haben außerdem viele Deutsche und andere Mitteleuropäer in Tunesien Ferienwohnungen und Ferienhäuser erworben. Die Verkehrsinfrastruktur ist gut, so dass man auch schöne Rundreisen im Hinterland unternehmen kann.



 





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