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Geschichte von Thailand |
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Auf dem Gebiet des heutigen Thailand gründeten buddhistische Thai-Stämme aus China um 1250 das erste siamesische Königreich. Nach der Vertreibung eingefallener Birmanen wurde der Staat 1767 neu gegründet, die Hauptstadt wurde Bangkok (zuvor war es Sukhotai und dann Ayutthaya). 1782 wurde die Dynastie Rama begründet. 1893 verlor Thailand Laos an Frankreich und 1909 verlor es 4 Malaienstaaten an England, hielt sich jedoch als einziges Land in Südostasien von europäischer Herrschaft frei. Zwischen 1932 und 1971 gab es mehrere Staatsstreiche diktatorischer Marschälle.
1942 erklärte Thailand den USA und England den Krieg. 1965 schloss es mit den USA einen Beistandspakt. Nach dem amerikanischen Rückzug aus Vietnam wurden 1973 die US-Truppen in Thailand reduziert. Thailand wird als mehr oder weniger stabile parlamentarische Monarchie regiert. Den letzten (königstreuen) Militärputsch gab es im September 2006. Das Parlament wurde außer Kraft gesetzt, das Kriegsrecht ausgerufen, der Massentourismus nach Thailand ging allerdings nicht zurück. Sowohl Pauschal- als auch Rucksacktouristen strömen weiterhin ins Land. |
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