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Tadschikistan
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Sehenswürdigkeiten in Tadschikistan

  
Tadschikistan ist nicht leicht zu bereisen. Die Infrastruktur ist schwach, die Versorgungslage schwierig, touristische Einrichtungen sind kaum vorhanden. Das Land besteht hauptsächlich aus Hochgebirgsland, das ohne Umweg über Kirgistan (auch „Kirgisien“) oder Usbekistan kaum zu erreichen ist. Die wenigen Besucher des Landes sind Individualreise oder kleine Gruppen. Einige Westeuropäer unternehmen auch (beschwerliche) Radrundfahrten durch die kargen Tal- und Berglandschaften in Tadschikistan. Reizvoll sind die teilweise unberührten Landschaften des kleinen Staates, besonders weit ab der Hauptstadt. Örtliche Reiseveranstalter bieten Hubschrauberflüge in die Berge von Tadschikistan und Touren für Bergsteiger.

Die Hauptstadt Duschanbe fasziniert den Besucher eher durch Rückständigkeit als durch atemberaubende Sehenswürdigkeiten. Wer sich länger als zur Durch- und Weiterreise in Duschanbe aufhalten will, kann einige Bauten am Prospekt Rudaki besichtigen: eine Moschee, eine russische Kirche, eine Synagoge und das Opernhaus mit Säulen. Im Behzod-Museum gibt es ausgestopfte Schneeleoparden (inzwischen ausgerottet) zu sehen. Duschanbe ist ein guter Ausgangspunkt für die Besichtigung einer Gruppe von Baudenkmälern aus mehreren Jahrhunderten, darunter die Ruinen einer Zitadelle, einer Karawanserei und mehrerer Moscheen.

Südlich von Duschanbe nahe der Grenze zu Afghanistan wurde eine große Buddha-Figur entdeckt, die in Einzelteile zerstückelt und nach Duschanbe verbracht wurde. In dem Ort Kurgan-Teppa kann man die Überreste des Buddhisten-Tempels sehen.

Nahe der Grenze zu Usbekistan liegen in Pendschikent im Tal des Serawschan Ausgrabungen einer alten Festung mit einem kleinen Museum. In der Nähe liegen mehrere Seen.

Das Hochgebirgsland des Pamir ist eine abgeschiedene, wenig erforschte Region. Seit einiger Zeit führt dort das teilautonome Berg-Badachschan einen bewaffneten Unabhängigkeitskampf. Chorog ist die einzige größere Stadt zwischen Duschanbe bis nach Kirgisien. Sie ist die Hauptstadt der Region Berg-Badachschan. Die Stadt hat keine Sehenswürdigkeiten. Der Sares-See im Pamir soll nach einem Erdbeben entstanden sein. Der Kara-Kul-See liegt über 3.900 m hoch und birgt aufgrund der hohen Lage keine Lebewesen.




 







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