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Suriname
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Suriname



Landkarte surinam
Landkarte
Kontinent:   Amerika
Grenzländer:   Brasilien (597 km), Französisch-Guyana (510 km), Guyana (600 km)
Hauptstadt:   Paramaribo
Amtssprache:   Niederländisch
Einwohner:   438.200
Fläche:   163.820 qkm
Währung:   Suriname-Dollar
Autokennzeichen:   SME
Telefon-Vorwahl:   00597
Zeitzone:   MEZ -4

Die Republik Surinam liegt auf der Landkarte im Norden von Südamerika. Surinam grenzt laut Karte im Westen an Guayana (früher Britisch-Guayana), im Süden an Brasilien und im Osten an Französisch-Guayana. In Norden verfügt Surinam auf der Landkarte über eine Küste am Atlantik. Surinam hat eine Fläche von 163.820 qkm und etwa eine halbe Million Einwohner.

Surinam (auch „Suriname“ geschrieben) war das frühere Niederländisch-Guayana. Guayana ist eine historische Landschaft im Norden von Südamerika zwischen Orinoco und Amazonas am Atlantik. Im Inneren liegt das Hochland von Guayana bis 3.000 m hoch. Klima und Vegetation des Gebiets sind tropisch. Fast die Hälfte des Gebiets waren in europäischem Besitz, der Rest gehörte zu Venezuela und Brasilien. Aus Britisch- und Niederländisch-Guayana wurde bis zur Aufteilung des Gebiets in mehrere unabhängige Staaten die Hälfte der Weltförderung an Bauxit abgebaut.
Guayana verteilte sich bis ins 20. Jahrhundert auf folgende Länder: Britisch-Guayana war seit 1814 Kronkolonie mit der Hauptstadt Georgetown. Heute wird die ehemalige britische Kolonie als „Guayana“ bezeichnet. Französisch-Guayana ist bis heute französisches Übersee-Departement und wird heute noch so bezeichnet. Die Hauptstadt ist Cayenne. Niederländisch-Guayana ist das heutige Surinam mit der Hauptstadt Paramaribo.

Das Gebiet Guayana wurde vermutlich vor unserer Zeitrechnung von den Arawaken, Kariben und weiteren Indianerstämmen besiedelt. 1498 entdeckte Columbus die Küste. Die erste dauerhafte europäische Siedlung soll 1651 von den Briten eingerichtet worden sein. 1667 wurde das Gebiet des heutigen Surinam von den Niederlanden als Kolonie eingenommen und Niederländisch-Guayana genannt. Die Niederlande soll im Gegenzug Neu-Amsterdam (heute New York City) an England abgetreten haben. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand in Surinam unter den Niederländern eine blühende Landwirtschaft. Mit Hilfe von afrikanischen Sklaven wurden Zuckerrohr, Kaffee, Baumwolle, Kakao und Tabak angebaut und nach Europa exportiert. Nach der Abschaffung der Sklaverei wurden zahlreiche Arbeiter aus Indien, China, Niederländisch-Ostindien (heute Indonesien) nach Surinam gebracht. 1954 wurde das heutige Surinam autonom, am 25. November 1975 erhielt es die Unabhängigkeit. Der Unabhängigkeit folgten politische Unruhen, die im Februar 1980 zu einem Putsch und einer Militärdiktatur führten. In den 1980er und 1990er Jahren litt Surinam unter ständigen Guerillakriegen. Fast die Hälfte der Bewohner flüchteten in die Niederlande.

Die wirtschaftlich beste Zeit erlebte Surinam durch die Plantagen unter den Niederländern. Heute sind von den Plantagen und Zuckermühlen nur noch Ruinen vorhanden. Der wichtigste Rohstoff war Bauxit. In den 1980er Jahren wurde die erste Ölförderanlage und Ölraffinerie in Betrieb genommen. Öl ist heute das wichtigste Exportgut des Landes. Abgesehen von Öl, Bauxit und kleineren Agrarexporten (Holz, Fisch) sowie Zahlungen aus den Niederlanden hat die Wirtschaft von Surinam keine Bedeutung. Seit den 1980er Jahren wird der Regenwald abgeholzt, um Devisen ins Land zu bringen. Der Tourismus ist nicht entwickelt, die Infrastruktur ist mangelhaft.



 





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