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Südafrika
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Geschichte von Südafrika

  
Südafrika soll ursprünglich von wandernden Bantu-Stämmen besiedelt worden sein. Seit 1652 begannen niederländische Siedlungstätigkeiten. Seit 1797 besetzte Großbritannien das Gebiet um das Kap der Guten Hoffnung. Mit der Abschaffung der Sklaverei durch die Briten im Jahr 1833 wanderten viele Niederländer (Buren) in das Hinterland aus.

Nach der Entdeckung von Diamanten- und Goldminen zwischen 1867 und 1886 begann eine starke Einwanderung von Europäern und ein wirtschaftliches Wachstum. Die mittlerweile in ihren Republiken (Südafrikanische Republik und Oranje-Freistaat) unabhängig gewordenen Buren führten 1880 den ersten Burenkrieg gegen die Briten. 1902 wurden die Buren im zweiten Burenkrieg von den Briten besiegt. Die beiden Buren-Republiken wurden in die britische Kolonie eingegliedert.

1910 wurde aus mehreren Republiken die Südafrikanische Union gegründet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Apartheid-Politik umgesetzt, die im weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts zu weitreichenden wirtschaftlichen Sanktionen gegen die Südafrikanische Union führte.

Seit 1961 ist Südafrika offiziell eine Republik. Seit der Freilassung des Widerstandskämpfers Nelson Mandela aus der Haft verschwand die Apartheid in den 1990er Jahren schrittweise aus der Verfassung und führte 1994 zu freien Wahlen. Mandela wurde zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt.

Südafrika war Gründungsmitglied des Völkerbundes und der Vereinten Nationen. Die politische und wirtschaftliche Ächtung Südafrikas währte von 1948 bis 1994.

Wirtschaftlich hat sich Südafrika seit den 1970er Jahren vom Schwellenland zu einem wohlhabenden Industriestaat mit stabiler Regierung entwickelt, während die ehemaligen Homelands weit hinter dieser Entwicklung zurückliegen.

Das Land ist reich an Bodenschätzen, vor allem Gold, Diamanten, Kohle, Platin, Chrom und Eisenerz. Das Finanz- und Rechtssystem sowie die Infrastruktur sind hervorragend ausgebaut. Durch Besetzung vieler wichtiger Verwaltungsposten mit früheren Apartheid-Gegnern breiten sich aber vermehrt Inkompetenz und Misswirtschaft im Staatsbetrieb aus. Neben der Förderung und dem Export von Rohstoffen sind Rüstungsindustrie, Metallverarbeitung und Nahrungsmittelproduktion die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren.



 





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