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Sehenswürdigkeiten Sri Lanka

  
Sri Lanka zählt mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten zu den für den Massentourismus erschlossenen Ländern in Asien. Der Pauschaltourismus aus den deutschsprachigen Ländern setzte auf Sri Lanka in den 1980er Jahren ein und gipfelte in den 1990er Jahren, ließ in den letzten Jahren aber aufgrund politischer Unruhen stark nach. Viele europäische Besucher fühlen sich auch durch die zahlreichen Kinderbettler belästigt.

Die Hauptstadt Colombo ist das wichtigste Hafen- und Anreisezentrum des Landes. Sehenswert ist das Kolonialviertel „Fort“, das heutige Finanzzentrum mit dem weithin sichtbaren „Clock Tower“. Im Pettah-Viertel sind die Straßen enger und von baufälligen Häusern umsäumt. In diesem überwiegend moslemischen Viertel findet man Moscheen und Basare. Interessant ist der Fischmarkt. Weitere Sehenswürdigkeiten in Colombo sind die Hauptuferstraße zum Flanieren und ein im See gelegener buddhistischer Tempel. In dem Vorort Kelanya liegt der Kelanya-Tempel.
Von Colombo aus kann man Ausflüge an die schönen Sandstrände der Region unternehmen. Bekannte Badeorte in der Nähe von Colombo sind Mt. Lavinia und Negombo. Etwas weiter entfernt liegen Beruwela und Bentota.

Die bekanntesten historischen Stätten auf Sri Lanka sind Anarudhapura, Sigiriya, Polonaruwa und Dambulla. Zu den beliebtesten Zielen im Inneren der Insel gehört der Sigiriya-Felsen und auch die Tempelanlage von Dambulla, die zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf Sri Lanka zählt.

Sigiriya liegt im Kulturdreieck im Inneren von Sri Lanka, nördlich von Kandy. Unter einem Feigenbaum soll Buddha die Erleuchtung gekommen sein. Ein Ableger des Baumes steht bis heute in der Stadt Anuradhapura. Der „Löwenfelsen“ der alten Königsstadt ist nichts für Menschen mit Höhen- oder Platzangst. Beim vorsichtigen Blick nach unten lässt sich ein Schwindelgefühl kaum unterdrücken. Auf den schmalen Stufen und Treppen drängen sich trotzdem täglich unzählige Touristen und Einheimische. Wer bis oben durchhält, hat einen weiten Blick auf die Dschungellandschaft.
Von weitem sieht der Sigiriya aus wie ein riesiger Klotz. Der rotbraune Monolith erstreckt sich 200 Meter über die flache, grüne Landschaft. Schon vor 1500 Jahren war ein König namens Kasyapa von dem Felsen so angetan , dass er dort seine Burg errichten ließ. In nur sieben Jahren soll eine ganze Stadt entstanden sein. Auf dem mühsamen Weg nach oben bieten immer wieder junge Männer ihre Dienste an und begleiten für etwas Geld trittunsichere Besucher. Der Weg führt vorbei an Fresken in einem Felsvorsprung. Wen diese rund 1500 Jahre alten Malereien darstellen, ist bis heute ein Rätsel.

Dambulla: Diese Tempelanlage wird bis heute von buddhistischen Mönchen bewohnt und gehört wie Sigiriya zum UNESCO-Weltkulturerbe. In Dambulla erstrecken sich unter einem überhängenden Felsen fünf Höhlen mit mehr als 150 Buddha-Figuren, die bis zu 15 Meter groß sind. Die meisten stammten aus dem 18. Jahrhundert. In der Felsengrotte haben Mönche eine riesige Fläche mit Fresken bemalt. Wie vor jedem Tempel auf Sri Lanka müssen Besucher ihre Schuhe am Eingang abgeben. Männer sollten außerdem keine kurzen Hosen tragen, die Röcke oder Hosen der Frauen mindestens bis zu den Knien gehen.

Südlich des Kulturdreiecks liegt Kandy. Die Fahrt führt dorthin durch Reisfelder, Palmwälder, Bananen- und Gummiplantagen. Überall sieht man Elfanten als Arbeitstiere im Einsatz. Das Hochland wird von dem berühmten Ceylon-Tee beherrscht. Interessant ist auf dem Weg der Besuch einer Teeplantage, um sich die Herstellung und die verschiedenen Teesorten erklären zu lassen. Die Stadt Kandy hat etwa 120.000 Einwohner und liegt 500 m hoch. Sie war vor der britischen Kolonialzeit die letzte Hauptstadt des singhalesischen Königreichs. Sehr schön ist in Kandy der Botanische Garten mit den duftenden Gewürzpflanzen und Orchideen.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kandy zählt der Zahntempel. Er gilt als Heiligtum der Buddhisten und kann besichtigt werden (meist herrscht großes Gedränge). Im Zahntempel wird der linke Backenzahn Buddhas verehrt. Er soll unter sechs übereinander gestülpten Schachteln liegen. Wenige Meter weiter in der Innenstadt befindet sich ein quirliger Markt, auf dem Händler ihre Gewürze, frisches Obst oder Handarbeiten anpreisen.



 





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