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Simbabwe
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Sehenswürdigkeiten in Simbabwe

  
Die Hauptstadt Harare ist das Handels- und Industriezentrum des Landes. Die Stadt hat keine besonderen Sehenswürdigkeiten aufzuweisen, ist aber ein guter Ausgangspunkt für Reisen in andere Regionen. Nahe der Stadt liegen ein See mit Wildreservat und ein botanischer Garten.

Die weiteren Städte in Simbabwe sind ebenfalls nicht unbedingt sehenswert, sondern dienen als Ausgangspunkte für Fahrten in die jeweilige Region. Die größten Attraktionen von Simbabwe sind seine Nationalparks und die Viktoria-Wasserfälle.

Der Hwange im Südwesten ist der größte Nationalpark mit einer einmaligen Tierwelt mit Safari-Camps. Durch den Park führen drei asphaltierte Straßen, die sternförmig zu den Camps (Sinamatella, Main und Robins) führen. Von diesen Straßen verzweigen zahlreiche Sandpisten. An den Wasserstellen befinden sich Hochstände. Hwange ist einer der letzten großen Reservate für Elefanten.

Ein einzigartiges Naturschauspiel erlebt man an den Viktoria-Fällen, etwa 120 km nördlich des Hwange-Nationalparks. Den besten Eindruck von den Wasserfällen erhält man auf einem Rundflug im Kleinflugzeug oder auf einer Bootsfahrt auf dem Sambesi. Die Wasserfälle können auch auf der anderen Seite in Sambia bewundert werden. Der Grenzübergang nach Sambia ist ohne größere Komplikationen möglich. Aufgrund chronischen Treibstoffmangels in Simbabwe fliegen die meisten Hubschrauber (mit Glaskuppel) von der sambischen Seite ab. Ein Rundflug dauert etwa 15 Minuten. In der Nähe liegt der Sambesi-Nationalpark. Die Brücke zwischen Simbabwe und Sambia ist bei Bungee-Springern beliebt.

Ein weiteres schönes Reiseziel ist der Kariba-See an der Grenze zu Sambia. Es gibt Safari-Camps, Ausflugsschiffe und Safari-Busse. Der Mana-Pools-Nationalpark dehnt sich an den Ufern des Sambesi aus. Dieser Park ist großteils bewaldet. Hier gibt es neben Elefanten, Nashörnern und Antilopen besonders viele Flusspferde. Der Park ist von November bis März (Regenzeit) geschlossen.

Ein Erlebnis ist die Besichtigung der Simbabwe-Ruinen. Im „Great Zimbabwe National Monument“ südlich von Harare findet man die größten noch erhaltenen historischen Stätten von Afrika. Die Ruinen sind die Überreste eines Stadtstaates, der mit Gold handelte und im Mittelalter seine Blütezeit erlebte. Sie wurden 1871 von K. Mauch entdeckt. Hier befand sich die Residenz eines Gottkönigs. Die Ruinen sind zwei verschiedenen Kulturen zuzurechnen. Die ersten Bauten entstanden im 12. Jahrhundert; die eigentliche Simbabwe-Kultur begann im 14. Jahrhundert. Die größte Ruine ist das „elliptische Bauwerk“ mit mörtellosen, bis 10 Meter hohen und 6 Meter dicken Granitmauern. Das Simbabwe-Gebiet war damals Zentrum der südostafrikanischen Metallbearbeitung; Handel betrieben vorwiegend arabische Kaufleute. Der Niedergang des Königreichs begann Ende des 17. Jahrhunderts. Um 1900 wurden die Ruinen durch die „Ancient Ruins Company“ legal ausgebeutet; zahlreiche Goldgegenstände wurden ohne wissenschaftliche Aufnahme einfach eingeschmolzen. In den Ruinen fand man Plastiken aus Seifenstein; die berühmteste, ein taubenähnlicher Vogel, wurde zum Wappenbild des früheren Rhodesien und heutigen Simbabwe. Die nächstliegende Stadt zu den Ruinen ist Masvingo. Von Masvingo aus erreicht man auch den Mutirikwi-Stausee.

Von der Stadt Mutare an der Grenze zu Mosambik kann man den in Bergen gelegenen Bvumba-Nationalpark erreichen. Daran angeschlossen ist ein schöner Botanischer Garten. In einem Wäldchen stößt man auf einen Wasserfall.




 





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