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Simbabwe
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Simbabwe



Landkarte Simbabwe
Landkarte
Kontinent:   Afrika
Grenzländer:   Botswana (813 km), Mosambik (1.231 km), Südafrika (225 km), Sambia (797 km)
Hauptstadt:   Harare
Amtssprache:   Englisch
Einwohner:   12,9 Mio.
Fläche:   390.757 qkm
Währung:   Simbabwe-Dollar
Autokennzeichen:   ZW
Telefon-Vorwahl:   00263
Zeitzone:   MEZ +1

Die Republik Simbabwe ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Das Land hat eine Fläche von 390.000 qkm und etwa 13 Millionen Einwohner. Es grenzt im Norden an Sambia, im Nordosten und Osten an Mosambik, im Süden an Südafrika und im Westen an Botswana. Im Westen reicht eine Spitze des Landes zwischen Sambia und Botswana an Namibia.

Die größte Stadt ist die Hauptstadt Harare (etwa 1,5 Millionen Einwohner. Weitere größere Städte sind Bulawayao, Chitungwiza, Mutare, Gweru und Epworth. Im Norden liegt die Stadt Kariba am gleichnamigen See. An der Südwestspitze des Kariba-Sees liegt Binga. Die Stadt Beitbridge liegt an der Grenze zu Südafrika.

Der Großteil der Bevölkerung setzt sich aus afrikanischen Stämmen zusammen. Minderheiten sind Weiße und Inder. Durch Aids ist das Bevölkerungswachstum in den letzten Jahren eher rückläufig.

Flagge Simbabwe
Das Gebiet des heutigen Simbabwe wurde ursprünglich von Bantu-Stämmen bevölkert. Seit dem 10. Jahrhundert ließen sich arabische Händler nieder und trieben Handel mit Gold, Elfenbein und Kupfer. Das Gebiet war seit dem 12. Jahrhundert das südostafrikanische Zentrum für Metallbearbeitung. Funde von Objekten in Syrien, Iran, Indien und China bezeugen intensive Handelsbeziehungen über arabische Kaufleute. Das Gebiet des heutigen Simbabwe wurde als „Südrhodesien“ britisches Protektorat und war von 1953 bis 1963 Teil der Zentralafrikanischen Föderation Rhodesien und Njassaland. Im November 1965 wurde es unter dem Namen „Rhodesien“ als von Großbritannien unabhängig erklärt. Die nach der gewaltsamen Enteignung der weißen Farmer erwartete Landreform bedeutete letztlich, dass große Ländereien an regierungstreue Funktionäre verteilt wurden, während die übrige Bevölkerung verarmte. Die Landwirtschaft brach aufgrund der fehlenden Sachkenntnis der neuen Farmbesitzer zusammen. Unter der marxistischen Diktatur Mugabes wurde das Land 1980 in „Simbabwe“ umbenannt. Mugabe herrscht bis heute über das durch Misswirtschaft verarmte Land.

Die einst florierende Wirtschaft von Simbabwe kam unter dem diktatorischen Regime Mugabes zum Stillstand. Die Infrastruktur ist seit dem Abzug der Weißen in einem desolaten Zustand. Simbabwe muss mittlerweile Lebensmittel importieren. Angesichts seiner landschaftlichen Schönheiten und seines Naturreichtums war Simbabwe ab Ende der 1990er Jahre bis Anfang dieses Jahrzehnts ein beliebtes Reiseziel. Insbesondere der Hwange-Nationalpark zog viele Besucher an. Inzwischen ist Simbabwe in der Gunst der Touristen wieder zurückgegangen. Den Großteil der Besucher stellen heute chinesische und arabische Geschäftsleute sowie Safaritouristen.




 





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