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Sehenswürdigkeiten von Serbien |
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Die Hauptstadt Belgrad ist mit etwa 1,3 Millionen Einwohnern die größte Stadt. Weitere größere Städte sind Nis, Kragujevac, Cacvak, Krusevac, Leskovac und Smederevo. Die Stadt Novi Sad liegt in dem umstrittenen Gebiet Vojvodina. Im ebenfalls umstrittenen Kosovo liegen Pristina, Prizren und Pec.
Die Hauptstadt Belgrad hat den Vorteil, dass sie an der Europastraße liegt, die den gesamten Balkan bis in die Türkei durchquert. Für einen Urlaubsaufenthalt hat Belgrad dem Besucher nicht viel zu bieten. Der Großteil des Straßenbildes ist vom früheren sozialistischen Zweckbau beherrscht. Die wenigen interessanten Straßenzüge (das Künstlerviertel Skardarlija) und die Festung hat man in kurzer Zeit besichtigt.
Die autonomen Provinzen Vojvodina und Kosovo werden derzeit von der UN verwaltet.
Wer in Serbien eine Rundfahrt, z. B. mit dem Motorrad, unternehmen will, findet überall Klöster und Festungen. In der Nähe von Zajecar im Westen des Landes liegen die Überreste der spätrömischen Festung Gamzigrad. mit Stadttoren, Mosaiken und Bädern. In Golubac nahe der Grenze zu Rumänien steht eine gut erhaltene Festung aus dem 14. Jahrhundert. Das älteste orthodoxe Kloster in Serbien, Studenica, stammt aus dem 12. Jahrhundert und steht im Süden am Fuß des Berges Radocelo. Es wurde in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Der Djerdap-Nationalpark an der Donau bei Golubac ist der meistbesuchte Touristenort in Serbien. Hauptattraktion ist das „Eiserne Tor“, eine lange Schlucht, die das Eingangstor zu den südlichen Ausläufern der Karpaten bildet. Der Tara-Nationalpark liegt in einer bergigen Gegen im Westen. Hier findet man schöne Wälder. |
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