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Warschau |
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Die polnische Hauptstadt Warschau gehört mit seinen fast 2 Millionen Einwohnern, zu den größten Städten in Europa und bietet die eine oder andere Attraktionen, die es wert machen diese Stadt an der Weichsel einmal zu besuchen. So gilt Warschau nicht zuletzt als eine der wichtigsten Verbindungspunkte zwischen Mittel- und Osteuropa, eine Reihe von wichtigen Verkehrspunkten verlaufen und kreuzen die Stadt. Die Stadt gliedert sich in 18 Bezirke, von denen die Alt- und die Neustadt im Innenstadtbereich zu den wichtigsten Bereichen gehören.
Klimatisch gesehen liegt Warschau im Wechselbereich des maritimen und kontinentalen Klimas, so liegt die Durchschnittstemperatur bei etwa 10°C mit Abweichungen nach unten in den Wintermonaten (Durchschnitt: -5°C) und Abweichungen nach oben in den Sommermonaten (Durchschnitt: +20°C). Die Niederschläge halten sich mit einer Menge von etwa 550 mm/m² in Grenzen, sodass man nicht während seines Aufenthaltes mit dem Regenschirm rumlaufen muss.
Warschau hat wie viele andere Städte in Osteuropa enorm von dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 profitiert, so kamen viele frische Devisen ins Land und eine Reihe von Investoren erklärten sich bereit in die Stadt zu investieren – so gilt Warschau als die größte Baustelle von ganz Osteuropa, an allen Ecken und Enden wird gebaut, oder zumindest alte marode Bauten saniert. So sind in den letzten Jahren im Bereich der Innenstadt eine Reihe von Einkaufsmöglichkeiten, Bürogebäuden und andere Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung entstanden. Durch diesen Aufschwung ist auch die Arbeitslosigkeit von fünf Prozent in Warschau um einiges geringer, als in den übrigen Teilen von Polen.
Sicherlich eins der touristischen Highlights während eines Aufenthaltes in Warschau ist die Altstadt, welche vor einigen Jahren zu einem UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Vom imposanten Schlossplatz ausgehend, lassen sich viele interessante und sehenswerte Touren zu den Attraktionen der Altstadt unternehmen. Auf dem Schlosshügel gelegen befindet sich das Königsschloss von Warschau, welches im 13. Jahrhundert errichtet wurde und vor allem in der Zeit der Gotik und Renaissance umgebaut wurde. Zwar wurde das Schloss während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigt, konnte aber dank vieler Spendengelder in den 1970er Jahren wieder originalgetreu aufgebaut werden.
Im Norden der Altstadt schließt sich die Warschauer Neustadt an, die vor ungefähr 500 Jahren vor den Stadtmauern errichtet wurde, viele schöne Plätze und Kirchen warten darauf von ihnen entdeckt zu werden. Durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges wurde leider ein großer Teil der Warschauer Neustadt zerstört, dass es sich bei den meisten auf den ersten Anschein antiken Bauten, um Nachbauten aus der Zeit von 1950 und später handelt. Auch finden sich im Bereich der Neustadt interessante und sehenswerte Ausstellungen rund um den Widerstand, um Warschauer Ghetto sowie das Geburtshaus der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Curie.
Das gesamte innere Stadtgebiet von Warschau ist mit kleineren und größeren Parks durchzogen, in denen man sich vom Stress einer Großstadt unheimlich gut erholen kann. Meist befinden sich in den Parks auch entsprechende Paläste die sich gegen eine geringe Gebühr besichtigen lassen. Als Geheimtipp gilt hier sicherlich der Palast am Wasser, dabei handelt es sich um ein idyllisch gelegenes Barockschloss, welches zu den schönsten klassischen Bauten im gesamten Europa gilt.
In der Nähe des Hauptbahnhofes gelegen, befindet sich der Neubau eines riesigen Einkaufszentrums, wo man sich voll und ganz dem Konsum hingeben kann. Auf einer Verkaufsfläche von fast 60.000 km² findet man eigentlich alles was man braucht, von einfachen Bedarfsartikeln bis hin zu hochpreiseigen Luxusartikeln. Verkehrstechnisch ist man im Bereich der Warschauer Innenstadt am besten mit der seit dem Jahr 1995 bestehenden U-Bahn bedient, innerhalb weniger Minuten erreicht man kostengünstig alle wichtigen Ziele und muss sich nicht über die überlasteten Straßen der Stadt ärgern. |
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