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Philippinen



Philippinen Landkarte
Landkarte
Kontinent:   Asien
Grenzländer:  
Hauptstadt:   Manila
Amtssprache:   Philippinisch, Englisch
Einwohner:   89,857 Mio.
Fläche:   300.000 qkm
Währung:   Philippin. Peso
Autokennzeichen:   RP
Telefon-Vorwahl:   0063
Zeitzone:   MEZ +7

Die Philippinen bilden auf der Landkarte die nördlichste Inselgruppe des Malaiischen Archipels und bestehen aus mehr als 1.000 vulkanischen Inseln. Größere Inseln sind Luzon, Mindanao, Mindoro, Samar, Panay, Negros und Palawan. Nördlich der Philippinen liegt China, westlich Malaysia und südlich Indonesien. Die Philippinen haben eine Fläche von 299.404 qkm und etwa 90 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt der Philippinen ist Manila. Manila hat etwas über 10 Millionen Einwohner und liegt auf der Insel Luzon.

Die Bevölkerung der Philippinen setzt sich aus mehreren ethnischen Gruppen zusammen, vermutlich in der Mehrheit Stämme, die über Südchina eingewandert sind. Als Ureinwohner des Inselstaates gelten die Negritos.

Die Philippinen wurden 1521 von dem portugiesischen Seefahrer Magalhaes entdeckt, dann von den Spaniern in Besitz genommen und 1898 an die Vereinigten Staaten abgetreten. Von 1942 bis 1945 waren die Philippinen von Japan besetzt. Seit 1946 sind die Philippinen unabhängige Republik. Anfang der 1970er Jahre kam die Marcos-Diktatur an die Macht. Seit 1987 sind die Philippinen wieder eine Präsidialrepublik. Seit dem Ende der Marcos-Diktatur gibt es immer wieder politische Unruhen und Auseinandersetzungen zwischen Christen und Moslems.

Wirtschaftlich zählen die Philippinen zu den aufstrebenden Ländern in Südost-Asien. Die exportorientierte Industrie konzentriert sich im Norden, die Landwirtschaft im Süden. Der Dienstleistungssektor hat die Landwirtschaft überholt. Angebaut werden vor allem Reis, Mais, Kokosnüsse, Kopra, Zuckerrohr und Bananen. Im Bergbau werden Kupfer, Gold, Silber, Nickel, Kohle und Erdöl abgebaut. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Philippinen sind die Überweisungen der philippinischen Gastarbeiter aus dem Ausland. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus, vor allem Massentourismus aus Europa. Die kleine Insel Guimares wird als Inselparadies für Ökotouristen vermarktet. Förderlich für die Wirtschaft und den Tourismus auf den Philippinen ist die vergleichsweise gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur.

Im August 2006 kenterte ein Tanker bei Sturm; im Golf von Panay breitete sich ein riesiger Ölteppich aus. Die größte Ölpest, von der die Philippinen je betroffen waren, führte die Bewohner zu einer ungewöhnlichen Idee: Menschliche Haare, Federn und Stroh in riesigen Mengen sollten die klebrige, schwarze Masse verschwinden lassen.



 





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