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Stadt Wien

  
Die Hauptstadt von Österreich hat 1,6 Millionen Einwohner und liegt an der Donau. Wien ist eine der historisch reichsten und schönsten europäischen Hauptstädte. Die Stadt ist Sitz mehrerer internationaler Organisationen. Wien ist in 23 Bezirke gegliedert. Etwa die Hälfte der Stadtfläche ist Grünland. Der Osten der Stadt ist geprägt von den unbebauten, flachen Gebieten, die der Landwirtschaft dienen. Im Südosten liegt eine Auenlandschaft entlang der Donau, die zum Nationalpark erklärt wurde.

Sehenswürdigkeiten:
Stephansdom
(c) morguefile.com
Dank zahlreicher Prunkbauten aus der römisch-deutschen und österreichisch-ungarischen Kaiserzeit, vielfältiger Kulturangebote, und nicht zuletzt auch dank des Rufes als Musikhauptstadt ist Wien weltweit bekannt und sehr beliebt bei Städtereisen. Fiaker kutschieren Gäste durch die zum Weltkulturerbe zählende Innenstadt, in deren Zentrum sich der Stephansdom befindet.

In unmittelbarer Nähe liegen die Staatsoper, die Fußgängerzone um die Kärntnerstraße berühmte Konditoreien und Hotels. In Wien finden sich Bauwerke aller Stil-Epochen, von der romanischen Ruprechtskirche über den gotischen Stephansdom, die barocke Karlskirche, die hochbarocke Jesuitenkirche und Bauten des Klassizismus bis zur Moderne.

Sehenswert sind insbesondere auch die Hofburg, das Rathaus, das Parlamentsgebäude und das Burgtheater. Eindrucksvoll ist der Ballhausplatz mit dem Bundeskanzleramt. Im Südwesten der Stadt liegt das Lustschloss Schönbrunn.



Karlskirche
(c) morguefile.com
Zu den beliebtesten Touristenattraktionen zählen das Hundertwasserhaus von Friedensreich Hundertwasser und natürlich der Prater, das große Vergnügungsviertel mit dem bekannten Riesenrad auf einer Donauinsel. Der größte und vielseitigste Markt mit festen Ständen ist der Naschmarkt, wo man Obst, Gemüse, Gewürze, Fisch, Fleisch und vieles mehr aus aller Welt kaufen kann.

Kulinarisches:
Die traditionelle Wiener Küche ist geprägt von den früheren Einflüssen der Zuwanderer aus den anderen Regionen und Ländern der k.u.k.-Monarchie. Bedingt durch die Lage der Stadt nahe den Grenzen zu Ungarn und dem früheren Böhmen, finden sich vor allem Speisen aus diesen Ländern auf den Speisekarten. So stammt das Gulasch aus Ungarn. Aus Böhmen kamen vor allem die Mehlspeisen, wie verschiedene Strudel, Golatschen und Palatschinken; aber auch Knödel. Weltbekannt ist das Wiener Schnitzel, ein paniertes Kalbsschnitzel, das meist mit Kartoffelsalat gereicht wird. Daneben gibt es als billigere Variante auch das Schweinsschnitzel Wiener-Art. Zu den Feinheiten auf dem Speiseplan gehört der Tafelspitz mit geriebenem Kren (vermischt mit Äpfeln oder Semmeln), kleinen gekochten Salzkartoffeln und oft auch Spinat.

Zum Stadtbild von Wien gehören in belebten Gegenden die Würstelbuden. Die Burenwurst und die Käsekrainer zählen zu den beliebtesten Sorten. Auf Wunsch werden sie mit Essiggurken, eingelegten Peperoni, süßem oder scharfem Senf und einer Schnitte Brot oder einer Semmel als Beilage gereicht. Zum Standardsortiment jeder Würstelbude gehört auch der Leberkäse.

Heurigenkultur:
Palm Haus
(c) morguefile.com
Wien ist eine der wenigen Metropolen mit eigenem Weinanbaugebiet. Dieser Wein wird in Wien in kleinen Lokalen (Heurigen) ausgeschenkt, die sich vor allem in den Weinbaugebieten Döblings (Grinzing, Neustift am Walde, Nußdorf, Salmannsdorf, Sievering), Floridsdorfs (Stammersdorf, Strebersdorf) und Oberlaa konzentrieren. Wein wird oft auch als Gespritzter getrunken. Neben dem Wein spielt das Bier eine wichtige Rolle. Hauptanbieter ist die Ottakringer Brauerei. Daneben gibt es mehr als zehn kleine Gasthausbrauereien.

Eine weitere Besonderheit der Wiener Kultur stellt das Wiener Kaffeehaus dar, in dem neben einer Vielzahl von Kaffeespezialitäten auch kleine Speisen serviert werden. Neben vielen neueren chromblitzenden Kaffeebars italienischen Stils existieren noch "echte" Wiener Kaffeehäuser, die in Angebot, Ausstattung und Ambiente den ursprünglichen Charme dieser Institution bewahrt haben. Nachtleben: Die meisten Kneipen (Beisl) befinden sich im Grätzl rund um den Schwedenplatz und an beiden Ufern des Donaukanals. Nahe der Haltestelle Schottenring befindet sich der bekannte Club "Flex". Weitere Szenelokale sind das Chelsea, das B72 und das Rhiz. Einen weiteren Schwerpunkt des Nachtlebens bildet im Sommer die Copa Cagrana auf der Donauinsel bei der Reichsbrücke mit zahlreichen Open-Air-Lokalen.

Verkehrsanbindung:
Stephansplatz in Wien
(c) morguefile.com
Die Fernstraßen führen sternförmig auf Wien zu. A23 ist die Wiener Stadtautobahn. Die Autobahnen sind A1 Westautobahn, A2 Südautobahn, A4 Ostautobahn und A22 Donauuferautobahn. Eine ringförmige Verbindung im Süden zwischen A2, A4 und A22 bildet die Wiener Südosttangente A23. West- und Südautobahn sind durch die außerhalb des Wiener Stadtgebietes verlaufende A21 miteinander verbunden. Innerstädtisch setzen sich die Bundesstraßen bis ins Stadtzentrum fort. Sie sind mit der großen Wiener Ringstraße, die die Innenstadtbezirke umschließt, verbunden. An der Wiener Südosttangente A23 liegt das Parkhaus Sankt Marx, in dem man günstig parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt gelangt.

Wien besitzt drei große Kopfbahnhöfe und gute Bahnverbindungen in alle inländischen und die wichtigen europäischen Städte. Südöstlich von Wien liegt der internationale Flughafen Wien-Schwechat. Der Flughafen ist die Heimstätte der Austrian Airlines. In letzter Zeit weichen Billigfluglinien auf den nahe gelegenen Flughafen in Bratislava aus.

Öffentlicher Nahverkehr: Die Wiener Straßenbahn, "Bim" genannt, existiert seit 1865, als die erste Pferdetramway ihren Fahrbetrieb aufnahm. Das Straßenbahnnetz wurde in den folgenden Jahrzehnten ausgebaut und ist auch heute noch eines der längsten Straßenbahnnetze der Welt. Zusätzlich verkehrte die im Jugendstil errichtete Stadtbahn. Die Wiener U-Bahn wurde 1976 eröffnet und ständig erweitert.

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