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"Hummeln" aus Neuss liefern "Weisse Energie" für Tankcontainer-Heiz-Terminal

Neuss (ots) -

In Neuss hat das weltweit erste CO2-neutrale Heiz-Terminal den Betrieb aufgenommen / Jährlich 25.000 Tonnen weniger Kohlendioxid

Im Neusser Hafen werden jetzt Container nach einem neuen umweltschonenden Verfahren beheizt. Die HummelEnergie Systeme GmbH liefert die dazu notwendige Wärmeenergie aus nachwachsenden Rohstoffen und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).

Tankcontainer sind für den globalen Austausch von flüssigen Gütern aller Art unverzichtbar. Zum Teil müssen die transportierten Stoffe am Bestimmungsort auf bestimmte Temperaturen aufgeheizt werden, um aus ihren Containern abgepumpt und weiterverarbeitet werden zu können. Das gilt insbesondere für Rohstoffe der Petrochemie sowie für Öle und Fette für Kosmetika, Medizin und die Nahrungsmittelindustrie.

Üblicherweise wird die dafür notwendige Wärme durch Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Heizöl, Schweröl oder Erdgas gewonnen. Die daraus resultierende Belastung der Umwelt durch das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) zwingt in Zeiten des Klimawandels, nach intelligenteren Lösungen zu suchen.

Innovative Energietechnologie

Die im Neusser Hafen ansässige HummelEnergie Systeme GmbH hat bereits im vergangenen Jahr Aufmerksamkeit erregt, als sie auf ihrem Betriebsgelände die weltweit ersten grundlastfähigen Blockheizkraftwerke nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung in Betrieb nahm. Die Energieerzeugung erfolgt ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen und ist daher CO2-neutral. "Weisse Energie" wurde das Endprodukt genannt, weil durch viele technische Neuerungen die Verbrennung so sauber ist, dass praktisch keine Schadstoffe mehr entweichen. Die insgesamt 30 "Hummeln" genannten Aggregate speisen 12 MW elektrische Energie ins öffentliche Stromnetz und 12 MW thermische Energie in ein 900 m langes Nahwärmenetz mit unterschiedlichen Entnahmepunkten ein. Ein Teil dieser Wärmeenergie wird jetzt von einem benachbarten Transportunternehmen, der Unternehmensgruppe Gauder, genutzt, um Container vor ihrem Weitertransport zu den Abnehmern im Großraum Düsseldorf aufzuheizen.

Umgesetzt wurde dieses neuartige Konzept durch die Kooperation mit dem niederländischen Logistikunternehmen Cargo Control B.V. aus Ridderkerk.

Nach der inzwischen erfolgreich abgeschlossenen Testphase wird die Gauder Gruppe bis zu 1.500 Container pro Jahr mit dieser neuen Methode aufheizen.

Die positiven Auswirkungen für die Umwelt sind enorm. Würde diese Anzahl an Containern nach herkömmlicher Art durch Brenner und fossile Treibstoffe beheizt, hätte das einen Ausstoß von ca. 13.000 Tonnen CO2 zur Folge. Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe entfällt diese Belastung zu fast 100 Prozent. Zusammen mit dieser Wärme wird aber - sozusagen als Abfallprodukt - elektrischer Strom gewonnen und ins Netz eingespeist. Strom, der deshalb zum Beispiel in einem konventionellen Kraftwerk nicht erzeugt werden muss. Das bringt ungefähr noch einmal die gleiche Ersparnis an CO2.

Vorteilhafte Umweltbilanz auch für die Kunden

Im Zuge der globalen Erwärmung und weltweiten Aufrufen zur Einsparung von CO2 setzen immer mehr Unternehmen auf umweltschonende Technologien. Zu den ersten Kunden gehört z.B. auch die Cognis GmbH aus Düsseldorf. Seit 2002 hat der Konzern mit Hilfe seines Aktionsplans "25 by 2012" bereits umfassende Maßnahmen umgesetzt, um den betrieblichen CO2 Ausstoß zu verringern. Die Initiative aus Neuss wird dazu einen weiteren Beitrag leisten.

Originaltext: HummelEnergie Systeme GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73340 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_73340.rss2

Pressekontakt: HummelEnergie Systeme GmbH Duisburger Straße 6 | 41460 Neuss Stefan Ofcarek (Geschäftsführer) Telefon: +49 (0) 2131 / 7 39 99 20 Telefax: +49 (0) 2131 / 7 39 99 19 E-Mail: s.ofcarek@hummelenergie.de www.hummelenergie.de




 





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