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Bildungsrendite - Belohnung für Einkommensverzicht |
Köln (ots) -
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Mit 7,5 Prozent ist die jährliche Rendite für ein Studium deutlich höher als die durchschnittlichen langfristigen Kapitalmarktzinsen von rund 4 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Berechnung der Bildungsrendite durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln.
Die Bildungsrendite ist der Prozentsatz, mit dem sich das während des Studiums entgangene Einkommen durch höhere Verdienste im späteren Berufsleben verzinst. Der Staat kann mit Reformen diese Verzinsung noch erhöhen - und von den höheren Steuer- und Abgabenzahlungen der Besserverdienenden profitieren. Sinkt zum Beispiel die durchschnittliche Dauer einer Hochschulausbildung durch bessere Studienbedingungen von sechs auf fünf Jahre, klettert die Rendite von 7,5 Prozent auf 8,6 Prozent. Die öffentliche Hand nimmt dadurch je Akademiker 11.700 Euro zusätzlich ein. Und es gibt noch einen Nebeneffekt: Das Studium amortisiert sich im Schnitt im Alter von 39 Jahren und damit vier Jahre früher als ohne Reform.
Christina Anger, Axel Plünnecke, Jörg Schmidt: Bildungsrenditen in Deutschland - Einflussfaktoren, politische Optionen und volkswirtschaftliche Effekte, Download unter: www.iwkoeln.de
Originaltext: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51902 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_51902.rss2
Pressekontakt: Gesprächspartner im IW: Dr. Christina Anger, Telefon 0221 4981-718 Prof. Dr. Axel Plünnecke, Telefon 0221 4981-701 |
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