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Zwanziger im stern: "Habe die Vertragswerke nicht gleich selbst gelesen"

Hamburg (ots) - DFB-Präsident Theo Zwanziger äußert sich in einem Interview mit dem Hamburger Magazin stern selbstkritisch über die zunächst gescheiterten Vertragsverhandlungen mit Bundestrainer Joachim Löw.

Im Februar habe er "vielleicht zwei Fehler" gemacht. "Der erste war, dass ich die Vertragswerke, die Oliver Bierhoff uns auf den Tisch legte, nicht gleich selbst gelesen habe. Ich dachte, es werde ohnehin keine Probleme mit der Einigung geben."

Zwanziger wies zurück, dass es seinerzeit ein Ultimatum an Löw gegeben habe. Aber, so räumt er im Interview ein: "Ich hätte am Abend vor der Präsidiumssitzung noch einmal bei Jogi Löw anrufen sollen, um dem Ganzen die Schärfe zu nehmen. Stattdessen begann über die Medien ein Muskelspiel."

In diesem Oktober tritt der 65-jährige DFB-Präsident zu seiner Wiederwahl an. Ob er am Ende der nächsten Amtszeit aufhören werde, sei indes noch offen: "Vielleicht mache ich ja 2013 weiter, wer weiß das heute?" Allerdings "werden die nächsten drei Jahre nicht einfacher", wie Zwanziger erklärte.

Auf die Frage, warum er in den vergangenen zwölf Monaten dreimal mit Rücktritt gedroht habe, antwortete er: "Ich bin nun mal emotional, da bin ich unserem Sportdirektor Matthias Sammer nicht unähnlich. Ich sage auch mal etwas, was ich nicht sagen sollte." Für sein Management der Amerell-Kempter-Affäre hatte er ebenso wie für den Konflikt mit Löw viel öffentliche Schelte erhalten. Zwanziger: "Ich würde lügen, wenn ich sagte, dass mich die Kritik nicht berührt hat."

Originaltext: Gruner+Jahr, stern Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6329 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6329.rss2

Pressekontakt: Gruner+Jahr, stern Rüdiger Barth Telefon: 040-3703-3557 barth.ruediger@stern.de




 







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