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Sehenswürdigkeiten Malaysia

  
Sehenswürdigkeiten in Malaysia im Überblick:
Die meisten historischen Stätten findet man im Südwesten der Hauptinsel. An der Ostküste der Hauptinsel und auf den übrigen Inseln liegen teilweise leere Strände und vereinzelte Regenwaldgebiete. Der Großteil der ehemaligen Regenwälder wurde längst urbar gemacht und durch endlos lange Palmöl- und Gummiplantagen ersetzt. Noch kann man in Malaysia die herrlichen Strände und die Natur genießen. Thailand-Urlauber werden in Malaysia die riesigen Strandbars und das lärmende Nachtleben vermissen.

Die Stadt Malakka südlich von Kuala Lumpur an der Küste ist auch heute noch chinesisch. Im Städtischen Museum findet man viele Erinnerungen an die portugiesische, holländische und britische Herrschaft. Architektonisch interessant ist der Tempel Cheng-Hoon-Teng und die portugiesische Festung Formosa. Das „Stadthuys“ erinnert an die Holländer, und die Tranquerah-Moschee ist eine der ältesten Moscheen des Landes. In der Nähe von Malakka liegt ein größeres Feriengebiet mit Freizeitangebot.

Die Insel Langkawi liegt an der Westküste von Malaysia direkt an der Grenze zu Thailand ist ist per Inlandsflug oder Bus oder Fähre von Kuala Lumpur aus zu erreichen. Die Insel ist touristisch erschlossen, ihre Landschaft und die Strände sind besonders schön. Man kann sich ein Asien-Moped mieten und die Insel erkunden. Im Hochland findet man noch Affen und Nashornvögel auf freier Wildbahn und hat einen herrlichen Rundblick. In den südöstlich gelegenen Marinepark kann man Tagesausflüge unternehmen.

Ganz im Südwesten der Hauptinsel liegt Johor Baharu, von wo Dämme nach Singapur führen. In und um Johor Baharu sind Keramikfabriken, Gummi- und Palmölplantagen und die Kota-Tinggi-Wasserfälle interessant. Der neu ausgebaute Badeort Desaru liegt in der Nähe und geht direkt in einen kleinen Dschungel über.

In dem von Norden nach Süden verlaufenden Hochland auf der Hauptinsel liegen mehrere verstreute Ferienorte mit kühlerem Klima. In nur einer Autostunde von Kuala Lumpur lässt sich Genting Highlands erreichen. Es ist ein Urlauberzentrum mit allen Annehmlichkeiten und Spielkasino. Weitere Ausflugsziele im Hochland sind Fraser Hill und Cameron Highlands. Von Cameron Highlands aus kann man Ausflüge zum Berg Gunung Brichang unternehmen. Von der Ortschaft Tanah Rata aus kann man mehrere kleine Tagestouren machen, z. B. auf die Teeplantage Boh-Tea (für Kenner von Sri Lanka allerdings eher enttäuschend). Eine weitere Attraktion ist der buddhistische Tempel Sam-Poh.

An der Ostküste der Hauptinsel liegen einige menschenleere Strände, die man mit dem Flugzeug oder (außerhalb der Regenzeit) mit dem Reisebus erreichen kann. Die bekanntesten Ferienorte in dieser Region sind Cherating und Kuantan. Im Norden liegt der Nationalpark Taman Negara mit Tropenwald und einigen schönen Sehenswürdigkeiten. Das Dschungelgebiet des Taman Negara gilt als größte Attraktion von Malaysia. Man kann ihn mit Führer oder allein auf markierten Pfaden erkunden. Von Kuala Tembeling geht es mit dem Boot knapp 60 km flussaufwärts bis zu der kleinen Siedlung Kuala Tahan, in der man in einem Parkressort oder aber bei Einheimischen übernachten kann. Essen kann man auf einem der zahlreichen schwimmenden Restaurants. Der Canopy-Walkway führt über schwankende Hängebrücken. In der Gua Telinga kann man eine Höhlenwanderung im Halbdunkel der Felsen unternehmen. Den einst berühmten malaiischen Tiger sucht man (außerhalb der städtischen Zoos) in Malaysia vergeblich. Warum das so ist, wird unter anderem in dem Roman „Im Auftrag des Tigers“ von Heinz G. Konsalik deutlich.

Die Insel Penang liegt vor der Nordwestküste der Hauptinsel. Auf der tropischen Insel mit Palmen und Sandstränden liegt Georgetown. In der einzigen Stadt der Insel findet man Geschäfte, eine britische Festung aus dem 18. Jahrhundert, eine Kunstgalerie und zahlreiche Kirchen, Tempel und Moscheen. An der Nordküste der Insel liegen einige schöne Strände. Im Schlangentempel werden giftige Schlangen mit Weihrauch betäubt. Die höchste Erhebung ist der Penang Hill, auf dem sich ein kleines Hotel befindet. Nördlich von Penang liegen zahlreiche Koralleninseln. Die größte davon, die Langkawi-Insel, ist auf Touristen eingestellt, und man kann dort zollfrei einkaufen.

Die Regionen Sabah und Sarawak liegen auf der Insel Borneo. Sabah ist vor allem interessant durch einen tropischen Regenwald und den Mount Kinabalu. Auf den Berg führt eine Straße, nur die letzte Strecke muss zu Fuss bewältigt werden. Diese Region eignet sich für Urwaldwanderungen und zum Klettern. Im Kinabalu-Nationalpark kann man herrliche Orchideen bewundern. Der größte Urlaubsort von Sabah ist Tanjung Aru südlich von Kota Kinabalu. Die kleinen Inseln vor der Küste bieten sich zum Sonnenbaden und Schwimmen an. In der Nähe von Tuaran liegt das Pfahldorf Mengkabong in einer Lagune. In der Nähe der Stadt Sandakan an der Ostküste leben im Sepilok Sanctuary Orang-Utans.

In Sarawak sind die weit verzweigten Wasserwege die wichtigsten Verkehrsmittel. Kuching ist das Handelszentrum der Region. An den Ufern der Flüsse ziehen sich Regenwald- und Gebirgslandschaften mit Pfahldörfern entlang. Über Geschichte, Flora und Fauna der Region kann man sich im Sarawak-Museum erkundigen. Eines der wohl interessantesten Ziele in Sarawak ist der Bako-Nationalpark. Touren werden von Kuching aus zusammengestellt. Ein weiteres Ausflugsziel sind die Niah-Höhlen. Typisch für den Nationalpark Gunung-Mulu sind die bizarren Felsformationen. Von Kuching aus kann man auch Ausflüge nach Brunei unternehmen.



 





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