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Landkarte Malaysia

Malaysia Landkarte, Malaysia Karte
Landkarte, Karten

Der Großteil der Bevölkerung von Malaysia lebt laut Landkarte auf der malaiischen Halbinsel. Die Geburtenrate ist hoch, dementsprechend hoch liegt der Grad der Besiedlung und Urbarmachung von Land. Die Staatsreligion in Malaysia ist der Islam, dem etwa 60% der Bevölkerung angehören. Die Chinesen sind überwiegend Buddhisten. Christen gibt es in allen ethnischen Gruppen. Die Inder sind überwiegend Hindus. Moslems werden gegenüber Angehörigen anderer Religionen staatlich bevorzugt. Austritt aus dem Islam wird mit Gefängnis bestraft.

Das Gebiet des heutigen Malaysia soll laut Karte und Geschichte vor etwa 5.000 Jahren von den Vorfahren der heutigen Ureinwohner Orang Asli besiedelt worden sein. Vermutlich sind sie aus China und Tibet eingewandert. Ihnen folgten die Malaien, eine Völkergruppe, die durch Vermischung mogolider Bevölkerungsteile mit Wedda-Völkern entstanden sein soll. Malaien siedelten außer im heutigen Malaysia auch in Indonesien und in Madagaskar.

Etwa um das Jahr 100 entstanden in der Meeresenge zwischen dem heutigen Malaysia starke Handelsbeziehungen zwischen China und Indien, die einen großen Einfluss auf Kultur, Sprache und Bräuche des Landes ausübten. Etwa im 14. Jahrhundert kamen Hinduismus und Buddhismus mit der Einführung des Islam im Land zu einem jähen Ende. An der Malakka-Meerenge entstand das erste mächtige Sultanat.

Weitere große Veränderungen kamen mit der Ankunft der Europäer nach Malaysia. 1511 wurde das Sultanat Malakka von den Portugiesen erobert. 1641 eroberten die Niederländer das Gebiet, die Portugiesen wurden besiegt. Auf der Blütezeit des britischen Weltreichs entrissen die Briten den Niederländern 1824 das Gebiet im Austausch für Bencoolen auf Sumatra. Von ihren neuen Stützpunkten in Malakka, Penang und Singapur konnten die Briten die wichtige Handelsstraße beherrschen.

Von 1941 bis 1945 war Malaysia von den Japanern besetzt. Nach dem 2. Weltkrieg schufen die Briten 1946 die Malaiische Union im Südteil der Malaiischen Halbinsel (ohne Singapur). Die Hauptstadt wurde Kuala Lumpur. Am 31. August 1957 erlangte Malaysia die Unabhängigkeit von Großbritannien, verblieb aber im Commonwealth. Im September 1963 gründeten die Gebiete Malaya, Sarawak, Sabah und zunächst auch Singapur den vereinigten Staat Malaysia, aus dem Singapur später wieder ausschied.

Die Wirtschaft von Malaysia stützt sich auf die riesigen Rohstoffvorkommen. Der Rohstoffabbau (Zinn, Kautschuk, Palmöl, Erdöl) brachte dem Land beispielsweise im Jahr 2004 einen Leistungsbilanzüberschuss von etwa 11%. Im weltweiten Vergleich gilt Malaysia trotz Korruption, Misswirtschaft und Inflation als eines der wirtschaftlich und politisch stabilen Schwellenländer. Der Tourismus hat in den letzten Jahren angesichts der zunehmenden Beliebtheit von Asienreisen relativ stark zugenommen. Neben dem traditionellen Rucksacktourismus werden heute auch Pauschalreisen angeboten.

 
 


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