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Kambodscha
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Sehenswürdigkeiten in Kambodscha

  
Kambodscha hat neben dem noch existierenden Regenwald einige historische und einige unappetitliche Sehenswürdigkeiten aufzuweisen.

In der Hauptstadt Phnom Penh muss man das Verkehrschaos überwinden. Sehenswürdigkeiten in Phnom Penh sind der Königliche Palast, der Wat-Phnom-Tempel und die Silberne Pagode mit einem smaragdgrünen Buddha. Neben dem Nationalmuseum gibt es noch ein Museum und ein paar Gedenkstätten, die von den diversen Regimes zeugen. Außerhalb der Stadt Phnom Penh kann man ein Mahnmal besichtigen, das aus den Schädeln mehrerer Tausend Menschen errichtet wurde. Diese „Killing Fields“ gedenken an die Ermordeten im Pol-Pot-Regime. Etwa 5 km von den Killing Fields entfernt liegt die „Artillerie Range“, wo mit diversen Waffenarten und Handgranaten Hühner und Kühe traktiert werden. Die Preise richten sich nach Waffengattung und Tierart. Für das Fotografieren zahlt man derzeit 5 US-Dollar.

Die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Kambodscha sind die berühmten Tempel von Angkor. Die Tempel-Stätte liegt in der Nähe von Siem Riep und belegt die Khmer-Kultur aus dem 9. bis 12. Jahrhundert. Einige Tempel wurden restauriert, andere sind reizvoll vom Urwald bewachsen und überwachsen. Die gesamte Tempelanlage ist sehr weitläufig; für die Besichtigung wird ein einheimischer Reiseführer empfohlen; für Einzelreisende gibt es auch Rollerfahrer. Die Tempel sind bewacht. Ein paar halbverfallene Tempel werden noch von buddhistischen Mönchen bewohnt. Besonders reizvoll sind die riesigen Urwaldbäume, die manche Säulengänge und Paläste regelrecht verschlingen. Die Fahrt von der Hauptstadt Phnom Penh nach Siem Riep ist nicht ganz einfach, Siem Riep verfügt aber über einen Flughafen.

In Tonle Bati südlich der Hauptstadt gibt es weitere Tempelruinen.

In der Nähe der Stadt Kampot an der Südküste liegt im Bokor-Nationalpark eine Geisterstadt, die früher eine französische Siedlung war. Die Stadt Kampot liegt auf über 1.000 m Höhe, die Zufahrt durch den Dschungel ist nicht ganz einfach.

Die Hafenstadt Sihanoukville hat sich in den letzten Jahren zu einem Strandurlaubsort entwickelt. Entlang der Küste liegen malerische Fischerdörfer.



 





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