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Die Nabatäer-Stadt Petra in Jordanien

  
Die antike Stadt Petra im Süden des Landes gehört zu den Nationalschätzen von Jordanien, ist UNESCO Weltkulturerbe und ist die bei weitem bekannteste Touristenattraktion des Landes. Die Nabatäer waren ein hart arbeitendes arabisches Nomadenvolk, das vor über 2000 Jahren im Süden von Jordanien sesshaft wurde. Die Stadt Petra war schon damals für ihre hoch entwickelte Kultur, ihre monumentale Architektur und ihr ausgeklügeltes System von Dämmen und Wasserkanälen bekannt. Bis zum zweiten Jahrhundert v. Chr. war Petra zu einer großen Stadt mit einer Fläche von etwa zehn Quadratkilometern herangewachsen und zur Hauptstadt des nabatäischen Königreichs aufgestiegen.

Der Wohlstand der Nabatäer begründete sich hauptsächlich darin, dass Petra ein wichtiger Knotenpunkt für die lukrativen Handelsrouten war, die China im Osten mit Rom im Westen verbanden. Karawanen, schwer beladen mit Weihrauch, Seide, Gewürzen und anderen exotischen Waren, machten Rast in Petra, das Wasser im Überfluss und Schutz vor Plünderern bot. Die Nabatäer ließen sich ihre Gastfreundschaft in Form von Zöllen vergüten, die sie auf alle Waren erhoben, die durch die Stadt gingen, und erreichten dadurch beträchtlichen Wohlstand. Im Jahre 106 n. Chr. annektierten die Römer das nabatäische Königreich und gliederten es in die römische Provinz Arabia ein.

Als sich das Christentum im ganzen Byzantinischem Reich ausbreitete, wurde Petra Sitz einer Diözese und ein Monument. Die ehemals prächtige Stadt verschwand dann gänzlich aus dem Bewusstsein der westlichen Welt, bis der Schweizer Reisende, Johann Ludwig Burckhardt, als Araber verkleidet die Stadt am 22. August 1812 wieder entdeckte.

Petras berühmtestes Monument, das Schatzhaus, taucht überwältigend am Ende des Siq auf. Die hoch aufragende Fassade des Schatzhauses, die der letzten Szene des Films „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ als Kulisse diente, ist aber nur eines von unzähligen architektonischen Wundern, die in Petra zu besichtigen sind. Bei verschiedenen Wanderungen und Aufstiegen können buchstäblich Hunderte von Felsengräbern und Tempelfassaden, Totenhallen und Felsreliefs bewundert werden. Es gibt außerdem ein Theater aus dem frühen ersten Jahrhundert n. Chr. mit 3000 Sitzplätzen, ein Palastgrab im römischen Stil und ein riesiges Kloster (ad-Deir) aus dem ersten Jahrhundert.



 





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