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Das legendäre Wadi Rum in Jordanien |
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 | Wadi Rum in Jordanien (c) Fremdenverkehrsamt Jordanien | Das legendäre Wadi Rum ist nicht nur bekannt aus dem Buch und Film „Sieben Säulen der Weisheit“ von Lawrence von Arabien. Grandiose Felsformationen aus von Erosion gezeichnetem Sandstein sowie die weite, leere Sandwüste, die man am besten mit dem Allrad-Jeep durchquert, faszinieren jeden Besucher von Jordanien. In dem 7000 Quadratkilometer großen Gebiet liegt auch Jordaniens höchster Berg, der Jebel Um ed-Dami mit 1854 Metern. Neben Kameltouren kann man hier endlos wandern und wunderschöne Sonnen-untergänge genießen. Touren müssen unter kundiger Führung stattfinden: Beduinenführer kennen den Weg zu den spektakulärsten Felsbrücken, von denen man großartige Blicke über die weite Wüstenlandschaft hat. Ein wirkliches Highlight ist eine Übernachtung in einem der Wüstencamps, die im Schutz von großen Felsen teils schwarze Zelte aus Ziegenhaar in traditionellem Stil haben. Echtes Wüstenfeeling kommt bei Beduinenküche im Mondlicht und unzähligen Sternschnuppen am Himmel auf. Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst!
Seit Jahrtausenden bewohnen Beduinen die Wüstenlandschaft und immer noch leben im Wadi Rum viele Beduinenfamilien, teils noch in Zelten, aber auch in den beiden Dörfern Rum und Disi. Viele von ihnen arbeiten im Tourismus als Fahrer oder Führer sowie in den Wüstencamps. Das Kamel ist nach wie vor ein wichtiger Begleiter im Beduinenleben: Perfekt an die schwierigen klimatischen Bedingungen angepasst läuft ein Kamel auf weichen und fettgepolsterten Füßen, die verhindern, dass das bis zu 2,30 Meter hohe Tier im Sand einsinkt. Bekannt ist das Kamel auch für sein „Wassermanagement“: Bis zu drei Wochen kann ein Tier ohne Wasser auskommen. Grund hierfür ist unter anderem, dass ein Kamel erst bei 40 bis 42 Grad Celsius anfängt zu schwitzen. An einer Tränke kann ein Tier dann bis zu 200 Litern Wasser auf einmal aufnehmen. |
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