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Jemen
| Kontinent: |
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Asien |
| Grenzländer: |
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Oman (288 km), Saudi-Arabien (1 458 km) |
| Hauptstadt: |
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Sana'a |
| Amtssprache: |
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Arabisch |
| Einwohner: |
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20,727 Mio. |
| Fläche: |
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527.970 qkm |
| Währung: |
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Jemen-Rial |
| Autokennzeichen: |
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Y |
| Telefon-Vorwahl: |
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00967 |
| Zeitzone: |
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MEZ +2 |
Die Islamische Republik Jemen liegt im Südwesten der Arabischen Halbinsel in Vorderasien. Das Land hat eine Fläche von 527.000 qkm und 20,7 Millionen Einwohner. Das Land grenzt im Norden an Saudi-Arabien, im Osten an Oman, im Süden an den Golf von Aden und im Westen an das Rote Meer. Zum Jemen gehören einige kleine Inseln im Roten Meer und die Inselgruppe Sokotra im Arabischen Meer. Die Hauptstadt ist Sanaa.
Der Jemen entwickelte sich vor unserer Zeitrechnung durch den Weihrauchhandel zu einem bedeutenden Reich. Ab dem 7. Jahrhundert wurde das Land islamisiert und stieg zur Randprovinz ab. Im 16. Jahrhundert wurde der Jemen von den Osmanen erobert. Seit der Öffnung des Suezkanals geriet der Jemen wieder stärker in den Blickpunkt. Der Südjemen wurde 1839 von Großbritannien besetzt. 1905 legten das Osnamische Reich und Großbritannien eine gemeinsame Grenze fest. Nach dem Verfall des Osmanischen Reichs wurde der Nordjemen 1919 unabhängig und begann einen Guerillakrieg gegen den britischen Süden. 1962 wurde eine Republik ausgerufen. 1990 wurden der Süden und der Norden vereinigt. In den 1990er Jahren herrschten Bürgerkriege. Die politische Lage ist noch nicht ganz stabil.
Die Landwirtschaft ist der wichtigste Erwerbszweig, die Exportätigkeit ist allerdings gering. Es gedeihen vor allem Hirse, Gerste, Baumwolle, Tabak und Kaffee. Viehzucht wird zur Selbstversorgung betrieben. Vor den Küsten wird Fischfang betrieben. In der Landesmitte liegen einige Ölfelder. Im Hochland wird der Quat-Strauch angebaut, auf dessen Blättern die Männer des Landes pausenlos herumkauen. Der Tourismus beschränkt sich auf organisierte Gruppenreisen und Rucksacktouristen (häufig Radtouren).
Die Hauptstadt Sanaa ist mit 1,9 Millionen Einwohnern die größte Stadt in Jemen. Aden hat etwa 550.000 Einwohner und ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Weitere größere Städte sind Sada im Nordwesten; Salif, Hodeida und Mokka am Roten Meer; Abian, Mukalla, Seihut, Nischtun und Gheida am Golf von Aden; Habarut an der Grenze zu Oman und Seiun im Landesinneren.
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