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Attraktionen in Italien Teil II

  
Die Hafenstadt Genua an der italienischen Riviera war früher eine führende Handelsmacht des Mittelmeeres und besaß zahlreiche Niederlassungen bis zur Nordküste des Schwarzen Meeres. Die noch vorhandenen Adelspaläste geben ein Bild vom früheren Reichtum der Stadt. Weitere Attraktionen sind der Palazzo Ducale (Dogenpalast), die Kathedrale San Lorenzo, die romanische Kirche Santa Maria di Castello sowie das Museum für ostasiatische Kunst (Museo Chiossone) mit Werken aus Japan, China und Thailand. Der elegante Badekurort und Luftkurort Bordighera hat eine malerische Altstadt.

Portofino
(c) Fototeca ENIT
Portofino erfreut sich bei Reisenden wegen seiner landschaftlich schönen Lage und der mediterranen Pflanzenwelt großer Beliebtheit. Da der Ort von Touristen überlaufen ist, sollte man ihn in den frühen Morgenstunden besuchen. Rapallo ist der größte Badeort der Region, in dem Wassersportler voll auf ihre Kosten kommen.

Auch in San Remo, dem bekanntesten Urlaubsort an der Riviera, herrscht im Sommer reger Badebetrieb. Charakteristisch für die Altstadt von San Remo ist das Gewirr von Gassen.

An der Adria lassen sich wunderschöne, geruhsame Badeferien verbringen. Orte wie Rimini oder Cattolica, die vor Jahren als „Teutonengrill“ und wegen Umweltverschmutzung in Verruf gerieten, sind heute nach umfangreichen Neuerungen attraktive Ziele für Familienferien.

Garten in Palermo
(c) Fototeca ENIT
Als größte Insel im Mittelmeer ist Sizilien mit der Hauptstadt Palermo eine autonome Region. Die Insel ist gebirgig und von Vulkanismus geprägt. Der Ätna an der Ostküste ist mit seinen 3.300 m Höhe der größte noch tätige Vulkan in Europa. Schöne Landschaften und gute Strände (besonders an der Nordküste und Ostküste) sowie viele antike Denkmäler und Attraktionen ziehen Besucher aus aller Welt an. Die Insel lässt sich auf einer Rundfahrt (etwa 930 Kilometer) erkunden. Die Hauptstadt Palermo, eine eher moderne Stadt, hat besonders schöne Gärten und Anlagen. Außerdem sehenswert ist die Kathedrale mit den Königs- und Königinnengräbern, die Capella Palatina, die Piazza Pretoria mit dem Rathaus und der Kirche La Martorana sowie das Teatro Massimo aus der Römerzeit. Auch ein Bummel durch den Hafenbereich lohnt sich.
Strand in Taormina
(c) Fototeca ENIT
Die Ostküste ist die reichste und lebhafteste Region der Insel. Der meistbesuchte Urlaubsort auf Sizilien ist Taormina. Glanzpunkt der Ostküste ist zweifelsohne der Ätna, den man mit einer Schmalspurbahn in etwa vier Stunden umrunden kann. Auch mit dem Auto ist eine Rundfahrt möglich.

Der Südosten von Sizilien ist allein wegen seiner wunderschönen Landschaft und den reizvollen Städten schon eine Reise wert. In Siracusa mit seinen bedeutenden Altertümern lassen sich schon zwei bis drei Tage verbringen. Die Hauptsehenswürdigkeiten verteilen sich auf Ortigia (Piazze Pancali, Archimede und Duomo sowie Castello Maniace), den Archäologischen Park in Neapolis (Teatro Greco, Latomie und Anfiteatro) und Tyche (Basilica e Catacombe di San Giovanni, Museo Archeologico). Im Hinterland von Siracusa ist die Totenstadt Pantàlica mit ihren Grabhöhlen interessant. Die Schlucht von Anapo bietet gute Wandermöglichkeiten.
Der Westen von Sizilien, der von Touristen seltener besucht wird, hat durchaus Attraktionen zu bieten wie beispielsweise die Ruinen von Selinute, die in Nachbarschaft zum Badeort Marinella liegen, oder die schöne Stadt Erice, deren Ortsbild sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat.

Milazzo auf Sizilien
(c) Fototeca ENIT
An der Nordküste mit ihren steil ins Meer abfallenden Bergen und den schönen Sand- und Kiesstränden (zwischen Cefalú und Milazzo) kommen Badefreunde auf ihre Kosten. Highlights sind die Lagunenstrände unterhalb des Heiligtums Tindari. Das sizilianische Städtchen Milazzo ist der Hauptfährhafen zu den Liparischen Inseln. Sie sind besonders reizvoll, weil sie bislang vom Massentourismus verschont blieben. Die Anreise ist eher langwierig, die Preise sind gezielt recht hoch, um den kleinen Inseln das Schicksal zu ersparen, das die Urlaubsorte an der Adria ereilte: Zuerst wurden sie von Massentouristen überschwemmt, dann wurden sie wegen des Massentourismus geächtet.




 






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