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Dresden: Elbflorenz

  
Dresden, die Hauptstadt des Freistaates Sachsen, liegt in einer interessanten, abwechslungsreichen Landschaft beiderseits der Elbe. Wegen ihrer barocken und zum Teil mediterranen Architektur sowie der umfangreichen Kunstsammlungen wird die Stadt auch liebevoll „Elbflorenz“ genannt. Dresden ist mit circa 518.000 Einwohnern die viertgrößte Großstadt Deutschlands. Neben der Elbe fließen auch ihre Nebenflüsse Weißeritz, Lockwitzbach und Prießnitz sowie einige kleinere Flüsse durch das Stadtgebiet. Mit 63 Prozent Grün- beziehungsweise Waldfläche gehört Dresden zu den grünsten Großstädten in ganz Europa. Das Dresdner Elbtal war bis 2009 UNECSO Weltkulturerbe. Nach dem Bau der Waldschlösschenbrücke, die die Elbwiesen durchschneidet, wurde dieser Titel allerdings aberkannt.

Geschichte der Stadt

Dem rechtselbische Teil Dresdens, Altendresden, wurde 1403 von Wilhelm I. das Stadtrecht verliehen. Seit dem Jahr 1549 sind die rechts- und linkselbischen Teile zur heutigen Stadt Dresden zusammengeschlossen. Im Mittelalter war Dresden Residenzstadt der Fürsten und Kurfürsten und 1918, nach der Novemberrevolution, wurde Dresden Landeshauptstadt des Freistaats Sachsen. In der Zeit der Weimarer Republik entwickelte sich die Stadt zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum. Während der Luftangriffe in der Zeit des Nationalsozialismus im Jahr 1945 wurden allerdings große Teile des Stadtgebiets zerstört. Die Verantwortlichen der DDR ließen in der historischen Altstadt die Ruinen entfernen und durch Neubauten ersetzen. Viele historische, zerstörte Monumentalbauwerke, wie zum Beispiel die Semperoper, wurden allerdings restauriert. Nach der politischen Wende wurden die Restaurierungen der Sehenswürdigkeiten fortgesetzt und im Jahr 2006 feierte Dresden sein 800-jähriges Bestehen im neuen, alten Glanz.

Sehenswürdigkeiten in Dresden

Da Dresden zahlreiche Sehenswürdigkeiten aufweist, sollte man sich für Reisen in diese Stadt Zeit nehmen. Ein großer Teil der historischen Bauten befindet sich in der Altstadt, auf dem linken Elbufer, die alle fußläufig zu erreichen sind. Hier steht unter anderem die 1831–1841 von Gottfried Semper erbaute Semperoper. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und erst nach langjährigem Wiederaufbau 1985 neu eröffnet. Heute ist sie das bekannteste deutsche Opernhaus.

Ebenfalls in der Altstadt findet man das Wahrzeichen der Stadt, den Dresdner Zwinger. Dieses bedeutende Bauwerk des Spätbarock entstand 1710–1728 als Orangerie und höfischer Festspielplatz. Heute befinden sich hier neben der Porzellansammlung und der Gemäldegalerie „Alte Meister“, der Mathematisch-Physikalische Salon und die Rüstkammer.

Weltweit bekannt ist auch die Frauenkirche, die im Zweiten Weltkrieg ebenfalls komplett zerstört, nach der Wende wiederaufgebaut und 2005 mit der Weihe wieder eröffnet wurde. Ursprünglich war sie 1726–1743 von August Bähr errichtet worden. Als architektonische Besonderheit gilt ihre Kuppel, die sogenannte „Steinerne Glocke“.

Bei Reisen in diese geschichtsträchtige, sehenswerte Stadt sollte man auch einen Besuch des „Barockviertels“ in der Neustadt nicht versäumen. Dieses Quartier rund um die Königsstraße ist einer der schönsten Stadtteile. In den reich ausgestatteten barocken Bürgerhäusern sind heute Geschäfte, Restaurants und Galerien untergebracht. Zahlreiche Hotels aller Preisklassen in Dresden kann man online, beispielsweise bei expedia.de, buchen. Gute Hotels befinden sich sowohl in unmittelbarer Nähe der Sehenswürdigkeiten als auch in den ruhigeren Außenbezirken der Stadt.



 





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