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Sehenswürdigkeiten China - Städte und Provinzen

  
Die Hauptstadt Peking hat etwa 11 Millionen Einwohner und liegt im Nordosten des Landes. Neben Shanghai mit knapp 15 Millionen Einwohnern gibt es noch zahlreiche weitere Millionenstädte.

In der Landesmitte von China liegt die Provinz Sezchuan mit der Stadt Chengdu, in der man Tempel, ein uraltes buddhistisches Kloster und Bambuswäldchen vorfindet. Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge nach Emei Shan und zu den heiligen Bergen Gongga und Siguniang.

Interessante Städte mit mongolischem Einfluss findet man im Norden von China. In der Hafenstadt Dalian sowie in Harbin und Hohot kann man mongolischen Reitvorführungen unter orientalischen Kuppeln beiwohnen. Die frühere Kaiserstadt Shenyang ist heute eine große Industriestadt. Wie eine Oase empfindet der Besucher die Stadt Lanzhou an der alten Seidenstraße, die ihren Charme bewahrt hat. Am Wüstenrand liegt Dunhuang, eine früher wichtige Karawanserei an der Seidenstraße, von wo aus man die Magao-Höhlen besichtigen kann.

Im fernen Nordwesten liegen die islamisch beeinflussten Städtchen Turpan und Urumqi. In den Trockenwüsten im Nordwesten von China liegt das heißeste Gebiet mit einer Senke bis 150 m unter dem Meeresspiegel. Faszinierend ist in Turpan der Bazar. In der Nähe gibt es eine Klinik für Sandtherapie; Rheumatiker werden bis zum Hals im Sand vergraben. Turpan ist etwa 4 Busstunden von der Provinzhauptstadt Urumqi entfernt.

Zu den berühmten Sehenswürdigkeiten von Xi’an zählen neben zahlreichen Pagoden, Grabmälern und Museen die lebensgroßen Terrakotta-Soldaten mit ihren Pferden. Die über 6.000 Figuren wurden mit Kaiser Qin beerdigt und stehen in unterirdischen Gräben. Eindrucksvoll sind auch die gewaltige Stadtmauer und das moslemische Viertel. In der Nähe der Industriestadt Zhengzou liegen historisch interessante Hauptstädte alter Dynastien.

Im Osten des Landes ist vor allem Fuzhou an der Südostküste eine reizvolle Stadt mit einer langen Geschichte. Noch weiter südlich an der Küste liegt Quanzhou, eine der alten Hauptstädte, die von Marco Polo beschrieben wurde. Heute ist es eine Industriestadt, man kann aber westlich der Stadt in einem schön angelegten Garten an einem See wandeln.

Nördlich von Shanghai in der Provinz Shantung liegt der Taishan, einer der heiligen Berge der Chinesen. Von jeher inspirirerte er Dichter, Schriftsteller und Maler. Heute zählt der Berg zu den Touristenattraktionen des Landes, so dass manchmal zu viel Betrieb herrscht, um die Landschaft zu genießen. Die nicht ganz einfache Besteigung über 6.000 Stufen ist ein Erlebnis.

Nicht weit entfernt liegt Qufu, die Geburtsstadt von Konfuzius. Hinter den eindrucksvollen Torwegen des großen Konfuzius-Tempels stehen Kiefern und Zypressen, weise Inschriften und von steinernen Schildkröten getragene Tafeln, die von historischen Ereignissen erzählen. Herzstück des Tempelbereichs ist die mit gelben Ziegeln gedeckte Dacheng-Halle.

Nördlich von Hongkong liegt die Millionenstadt Shenzen, deren moderner Stadtteil Dafen zu einem „Künstlerdorf“ für Billigkunst hochgezüchtet wurde. Wo es noch vor 20 Jahren nur sandige Feldwege zwischen Bambusbüschen gab, werden in den Produktionsstätten, in denen die „Künstler“ wie an Schnüren aufgefädelt in Reihen sitzen, billige Gemäldekopien hergestellt. Jährlich werden rund 5 Millionen Ölbilder gepinselt. Einige Produktionsstätten kann man besichtigen, in den angeschlossenen Verkaufsräumen kann man Gemälde erwerben. Die Sonnenblumen des Van Gogh beispielsweise sind für etwa 60 Euro zu haben.

Kunming im Südwesten von China ist eine moderne Stadt mit einigen verstreuten Tempeln und hübschen Parkanlagen am See. Die Stadt hat ganzjährig ein angenehmes Klima. Wanderungen am etwas südlich gelegenen Dian-See lohnen sich. An seiner westlichen Seite findet man den heiligen Berg Xi Shan. Weiter außerhalb der Stadt liegt der „Steinwald“ bei Shilin, ein beliebtes Ausflugsziel auch bei Einheimischen. 80 km östlich des Steinwaldes liegen die Alu-Höhlen. In den Höhlen sind zahlreiche bizarr geformte Tropfsteine zu sehen.

Die 35.000 qkm große tropische Insel Hainan liegt im Südchinesischen Meer vor der Südwestküste von China. Das Stadtbild der Inselhauptstadt Haikou ist von Hochhäusern geprägt. Die Skyline des „International Finance Shopping Center“ erinnert an die Wolkenkratzerkulisse von Frankfurt am Main, denkt man sich die tropische Hitze weg. Das historische China lässt sich in Haikou nur in der Altstadt wiederfinden. Am Südzipfel der Insel liegt ein internationaler Flughafen. Die im Süden der Insel gelegene Stadt Sanya mit den angrenzenden Palmenstränden ist mittlerweile ein bekannter Urlaubsort.



 





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