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China



Landkarte China
Landkarten

Kontinent:   Asien  
Grenzländer:   Afghanistan (76 km), Bhutan (470 km), Indien (3 380 km), Kasachstan (1 533 km), Nordkorea (1 416 km), Kirgistan (858 km), Laos (423 km), Myanmar (2 185 km), Mongolei (4 676 km), Nepal (1 236 km), Pakistan (523 km), Russland (3 645 km), Tadschikistan (414 km)
Hauptstadt:   Peking
Amtssprache:   Chinesisch
Einwohner:   1,314 Mrd.
Fläche:   9,596 Mio. qkm
Währung:   Yuán
Autokennzeichen:   VRC
Telefon-Vorwahl:   0086
Zeitzone:   MEZ +7

Die Volksrepublik China mit einer Fläche von rund 9,6 Millionen qkm liegt in Ostasien und grenzt an die Mongolei und Russland im Norden, Nordkorea und den Pazifik im Osten, Vietnam, Laos, Myanmar, Nepal und Bhutan im Süden, Indien und Pakistan im Südwesten, sowie Afghanistan, Tadschikistan, Kirgisien und Kasachstan im Nordwesten. Die Hauptstadt von China ist Peking.

Mit heute über 1,3 Milliarden Einwohnern hat das Land die Probleme der Überbevölkerung längst erkannt und geht den weltweit einzigartigen Weg der Ein-Kind-Familie, während manche Länder hohe Geburtenraten noch für das beste Rezept gegen Misswirtschaft halten.

China bestand Jahrtausende aus Feudalstaaten, die von wechselnden Dynastien regiert wurden. Zwischen 1280 und 1368 beherrschten die Mongolen ganz China; die Binnenstruktur des Reiches wurde stabilisiert, Peking wurde Hauptstadt. Im 18. Jahrhundert erreichte China eine gewaltige Ausdehnung; es beherrschte die Mongolei, Tibet und Hinterindien. Mit dem Opiumkrieg setzte ab 1840 der Niedergang des Reiches ein, der in der Niederlage im Krieg gegen Japan (1895) und im Boxeraufstand (1900) gipfelte. 1912 wurde China eine Republik, 1931 ein kommunistischer Staat unter Mao Tsetung. Die „Volksrepublik“ wurde am 1. Oktober 1949 ausgerufen. Seit den 1950er Jahren gab es Grenzkonflikte mit der damaligen Sowjetunion und Indien; China besetzte mehrere Inseln und Staaten, darunter Tibet.

Die westeuropäische Einschätzung der Chinesen schwankte stets zwischen nachhaltiger Bewunderung (im Mittelalter wegen ihres Reichtums), politischen Ressentiments („Gelbe Gefahr“), darwinistischer Geringschätzung und romantisierender Verklärung. Spätestens seit den 1990er Jahren, als die Welt begann, sich ungeachtet des totalitären Regimes in China zu verlieben, hat sich das Land zur Produktionsstätte der Erde entwickelt. Qualitativ minderwertige Waren aus China überschwemmen heute nahezu alle Länder der Erde. Indessen sterben weltweit ganze Industrien, Arbeitslosenzahlen schnellen in die Höhe. Für Waren, deren Haltbarkeit in Tagen oder bestenfalls Wochen gemessen werden kann, müssen Wälder, Flüsse und unzählige Tiere sterben. Auf die Einfuhrländer dürften früher oder später enorme Kosten für die Entsorgung der chinesischen Billigware zukommen. China hat sich bisher weder um das Völkerrecht noch um Tier- und Umweltschutz geschert. In weiten Teilen ist das Grundwasser verseucht, durch den Bau riesiger Staudämme ist die Trinkwasserversorgung in manchen Gegenden gefährdet. Und während die Welt mit Vorliebe auf eine völlig unbedeutende Miniregion im Nahen Osten blickt, verfolgt China verbissen seine Territorialansprüche.

Die teilweise Öffnung zum Westen hat auch den Tourismus in das Riesenland vorangetrieben. Der Großteil des Touristenaufkommens setzt sich derzeit aus Geschäftsleuten und Reisegruppen (Rund-, Städte- und Studienreisen, Kreuzfahrten) zusammen. Im Zeitalter des Massenmenschen dürften aber bald Pauschalpakete in den Katalogen der Reiseveranstalter in das Massenland auftauchen.

Die meisten Reiserouten werden vom staatlichen chinesischen Fremdenverkehrsamt zusammengestellt. Gruppen werden generell von Reiseleitern durch die ausgewählten Routen geschleust. Heute werden vorrangig Rund- und Städtereisen sowie Kreuzfahrten (z. B. auf dem Jangtse) und Wanderungen in Südchina angeboten.



 





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