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Sehenswürdigkeiten in Brasilien

  
Rio Grande Brasilien
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Der bevölkerungsreiche Südosten in Brasilien ist mit seinen berühmten Sehenswürdigkeiten, den Millionenstädten und Badeorten an der Küste eines der Haupturlaubsgebiete des Landes. Die frühere Hauptstadt Rio de Janeiro gilt als eine der interessantesten Städte der Welt. Rio liegt zwischen Bergen am Meer, berühmt ist der Zuckerhut. Auf dem Stadtgebiet liegen viele Buchten und schöne Strände, wie Copacabana und Ipanema. Das aktuelle Rio Wetter mit Wettervorhersage. Als Wahrzeichen, und zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählend, gilt der Corcovado mit der mächtigen Christus-Statue. In der pulsierenden Stadt Rio de Janeiro gibt es zahlreiche Museen.

Das wichtigste Industrie- und Handelszentrum des Landes ist die Millionenstadt Sao Paulo. Im Südosten herrscht gemäßigteres, angenehmes Klima. Die beliebten Strände des Südens sind Tramandai und Torres. Florianopolis ist eine Inselstadt direkt vor der Küste, mit dem Festland durch Brücken verbunden. Die schönsten Strände sind hier Laguna und Itapema. In der Nähe liegen die Städte Blumenau und Joinville, in denen viele deutsche und italienische Einwanderer leben. Sehenswert sind die eindrucksvollen Iguassu-Wasserfälle an der Grenze zu Paraguay und Argentinien. Es verkehren Boote, die bis an die Wassermassen heranfahren, und Hubschrauberrundflüge.

Kirche in Brasilien
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Der Nordosten von Brasilien ist etwas weniger dicht besiedelt als der Südosten und vor allem durch historische Stätten und herrliche Strände bekannt. Die einstmals wichtige Stadt Salvador erstreckt sich von der Küste über Hügel, zur Oberstadt führen Treppen und Aufzüge. Sehenswert ist der Kunstgewerbemarkt in der Unterstadt und die interessante Altstadt mit zahlreichen Kirchen der Oberstadt. In unmittelbarer Nähe liegen herrliche Strände. Von Salvador aus verkehrt eine Fähre auf die ruhigere Insel Itaparica mit ihren verträumten Palmenstränden. In der Küstenstadt Aracaju nördlich von Salvador gibt es viele erhaltene Kolonialgebäude und prächtige Kirchen.

Landeinwärts im Bundesstaat Piaui ist der Nationalpark Serra da Caivara mit seinen Gesteinsformationen und Höhlenmalereien ein Erlebnis. In die Kolonialzeit zurückversetzt wird man auch in dem Küstenstädtchen Maceio.

Weiter nördlich an der Küste entlang gelangt man in die Großstadt Recife, die zeitweilig unter niederländischer Herrschaft stand. Das Stadtbild ist geprägt durch die mit Kanälen durchzogene Altstadt und den mit Hochhäusern bestückten neuen Teil. Die Insel Itamaraca ist mit dem Festland durch eine Brücke verbunden. Sehenswert ist das von den Holländern im 17. Jahrhundert erbaute Fort Orange. Landeinwärts liegt das Künstlerstädtchen Caruaru, zu dem sich ein Abstecher lohnt. Bauten aus der Kolonialzeit und schöne Strände findet man in dem Städtchen Olinda nördlich von Recife. Landeinwärts liegt das Städtchen Campina Grande mit dem berühmten Inga Rock. Die Herkunft der dort gefundenen geheimnisvollen Inschriften ist noch heute nicht geklärt.

Im Norden von Brasilien liegt das weltberühmte Amazonas-Gebiet mit dichten Regenwäldern, die in einigen Gegenden fast ganz gerodet wurden. Seit einigen Jahren ist die jährliche Trockenzeit extremer, viele Flüsse sind nur noch Rinnsale, ganze Urwaldstriche verdörren. Die Transamazonika-Straße führt über 5.000 km quer durch das Amazonas-Gebiet. Manaus ist die Hauptstadt der Region und Freihandelszone. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das 1896 errichtete Amazonas-Theater mit seinem Innenraum im Jugendstil und bunt gekachelter Kuppel. Von Manaus aus kann man Bootsfahrten auf den Amazonas und seine Nebenflüsse unternehmen. Auch organisierte Safaris, Campingtouren und Angelausflüge werden geboten. Im Regenwald des Amazonas sind noch viele Vogel- und Säugetierarten heimisch. Die im Norden gelegene Stadt Belem mit ihren zahlreichen Kirchen ist durch ihren Wochenmarkt bekannt. Eine riesige Sammlung exotischer Pflanzen kann man im Goeldi-Museum bewundern. In der Bucht von Marajo liegen kleine Inselchen, auf denen Meeresschildkröten ihre Eier legen. Interessant ist die Stadt Macapa an der riesigen Mündung des Amazonas in den Atlantik.

Brasilia
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Der vergleichsweise dünn besiedelte Westen von Brasilien ist von großflächigen Plantagen und Rinderherden geprägt. Bizarr inmitten des Hochlandes wirkt die Stadt Brasilia, seit 1960 Hauptstadt des Landes. Weitab von bewohnten Gegenden wurde Urwald gerodet, um die futuristische Stadt, deren Architekten als Genies der Baukunst gerühmt werden, aus dem Boden zu stampfen. Interessant ist die teilweise unterirdisch gelegene Kathedrale. Die südwestlich von Brasilia gelegene Stadt Goiania gilt als guter Ausgangspunkt für Ausflüge zum Rio Araguaia, zur Bananal-Insel und zu den Thermalquellen von Caldas Novas. In der Region Mato Grosso liegt das große Umweltschutzgebiet Pantanal. Der Rio Araguaia soll die größte Anzahl von Fischarten beherbergen und ist bei Anglern besonders beliebt. Auf dem Fluss werden Kreuzfahrten mit Übernachtungen in schwimmenden Hotels geboten.




 





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