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Dhaka, Hauptstadt von Bangladesch

  
Die Hauptstadt Dhaka liegt etwa in der Landesmitte von Bangladesch (siehe auch: Wetterbericht Dhaka) und hat schätzungsweise 11 Millionen Einwohner, von denen die meisten in Elendsvierteln wohnen.

Die Hauptstadt Dhaka ist zuerst ein Kulturschock. Sie empfängt den Besucher mit gewaltigem Lärm und Gestank. Hunderttausende Moped-Rikschas stoßen schwarze Giftwolken aus. Die dürren Männer treten wie betäubt in ihre Pedale, die Verkehrspolizisten tragen Schutzmasken. Im Hafenviertel stehen alte Karawansereien und eine Festung aus dem 17. Jahrhundert. Nördlich davon liegt die British City mit dem Präsidentenpalast und mehreren Parkanlagen, in denen man gut durchatmen kann.

In allen Stadtteilen von Dhaka gibt es zum Teil alte Moscheen. Hat man die überfüllten Straßen und Schlaglöcher nicht nur in der Hauptstadt überstanden, vom gleichzeitigen Hupen aller Verkehrsteilnehmer beinahe taub, findet man sich in einer grünen, bis zum Horizont ebenen Landschaft wieder.

Wie vor zweitausend Jahren bearbeiten die Menschen in Bangladesch Reisfelder mit Sicheln und Hakenpflügen. Etwa 30 km östlich von Dacca liegt die frühere regionale Hauptstadt Sonargaon. In dem Städtchen Dhamrai nordwestlich von Dhaka kann man schöne, aber vernachlässigte Hindutempel besichtigen. Nördlich davon liegt das bedeutende Jutezentrum Mymensingh.

Hinweis: Auch wenn der westliche Reisende gerade in Bangladesch die begehrte Armutsromantik überall vorfindet, ist das Bereisen des Landes von vielen Strapazen begleitet. Die Verkehrsinfrastruktur ist schlecht, die hygienischen Verhältnisse sind katastrophal, die in Reise-Prospekten beschriebenen Sehenswürdigkeiten in Bangladesch sind nicht immer zugänglich.



 





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