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Algerien
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Sehenswürdigkeiten in Algerien

  
Verwirrende, enge Gassen und breite Boulevards, weiße Fassaden und brüchige alte Mauern, Stille und Hektik, Europa und Afrika – das ist Algier. Die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt liegen weit voneinander entfernt und sind daher nicht auf einem Rundgang zu erreichen. Am besten lassen sich die Wege mit Taxis oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Von der Kasbah aus kann man eine preisgünstige und zeitsparende Busrundfahrt unternehmen. Sehenswert sind die neue Moschee Djama El Djedid, neben der eine Treppe zum alten Fischmarkt hinunter führt, die große Moschee Djama el Kebir aus dem 11. Jahrhundert und die Kasbah auf dem höchsten Punkt der Altstadt. In den höher gelegenen Stadtvierteln liegen Parks und Villen sowie die wichtigsten Museen. Sehr schön ist der Botanische Garten mit seinen Palmen- und Bambusalleen, der ab 1832 auf einem Sumpfgelände angelegt wurde.

Oran ist die zweitgrößte Stadt von Algerien. Sie liegt auf einem Hochplatenau, das zur Küste hin steil abfällt. Im östlichen Teil liegt das (vorwiegend industriell genutzte) Hafenviertel. Mittelpunkt der relativ modernen Stadt ist der Platz des 1. November mit Rathaus und Theater. Von hier aus lassen sich gut Spaziergänge unternehmen. Sehenswerte Bauten sind die Pascha-Moschee, neben der sich das restaurierte Herrenhaus des Tabakhändlers Hassan befindet. Gegenüber der Moschee liegt das Neue Schloss aus der Zeit der spanischen Besatzung. Daneben befindet sich eine schöne Aussichtsterrasse.

Rund 80 km landeinwärts von der Küste liegt Constantine, eine der eindrucksvollsten Städte in Nordafrika. Die auf einem Kalksteinfelsen errichtete Stadt ist seit jeher ein wichtiges Handelszentrum. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Sehenswert sind die Moschee Souk El Ghezel mit eindrucksvollen Granitsäulen, der Palast des Hadj Ahmed und die Kasbah auf dem höchsten Punkt des Felsens mit römischen Zisternen. Einen großartigen Ausblick hat man von der Brücke Sidi M’Cid, die sich über die Rumel-Schlucht spannt.

Der mit Mauern umgebene Stadtkern von Tlemcen beeindruckt durch seine maurischen und spanischen Baudenkmäler. Sehenswert sind in der 800 m hoch gelegenen Stadt die Große Moschee, die Mauern mit ihren Toren und das Handwerker- und Händlerviertel, in dem man besonders schönes Kunsthandwerk finden kann. Das Küstenstädtchen Tipasa liegt 69 km westlich von Algier und wirkt mit seinen römischen Ruinen wie ein einzigartiges Frielichtmuseum. Tipasa ist für die Bewohner Algiers ein beliebtes Ausflugsziel.

Jenseits des Atlasgebirge beginnt die Sahara mit wunderschönen Oasen. Bou Saada mit seinem lebhaften Marktviertel erstrahlt in einem riesigen Palmenhain. In der auf einem Hügel gelegenen Oase Ghardaia scharen sich die Häuser um die Moschee, die am höchsten Punkt liegt und deren Minarett die Pyramidenform des Ortes wiederholt. Am Rand der Altstadt liegt der größtenteils von Arkaden umgebene Marktplatz.

Ouargla wurde im Jahr 909 von Berbern gegründet, die sich später Mozabiten nannten. Die heute in einem völlig ebenen Gelände großzügig angelegte Stadt wurde im sudanesischen Stil errichtet. Die weiträumig angelegte Oase El Golea ist besonders vegetationsreich. Neben Palmen und Obstbäumen gibt es eine Rosenzucht.

Besonders eindrucksvoll ist in der Oase Timimoun das Soudan-Tor, das einem sudanesischen Grabmal nachgebildet ist. Einzigartig sind die im sudanesischen Stil gehaltenen Bauten. Der Hauptort der Tuareg im Hoggar-Gebirge ist Tamanrasset, wo man das festungsartige Haus von Foucauld besichtigen und im Hoggar-Museum die Lebensweise der Tuareg erfahren kann.




 





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