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Äquatorialguinea



Landkarte Äquatorialguinea
Landkarte
Kontinent:   Afrika
Grenzländer:   Kamerun (189 km), Gabun (350 km)
Hauptstadt:   Malabo
Amtssprache:   Spanisch
Einwohner:   535.900
Fläche:   28.051 qkm
Währung:   CFA Franc
Autokennzeichen:   GQ
Telefon-Vorwahl:   00240
Zeitzone:   MEZ

Die Republik Äquatorialguinea ist ein Kleinstaat in Westafrika mit einer Fläche von 28.000 qkm. Er liegt zwischen Kamerun und Gabun, und hat zu diesen beiden Ländern wie mit dem Lineal gezogene Grenzen. Im Westen stößt das Land an den Atlantik. Zum Staatsgebiet gehören einige Inseln; die beiden größten sind Bioko, auf der die Hauptstadt (Malabo) liegt, und Annabon. Äquatorialguinea hat ca. 1,1 Millionen Einwohner.

Äquatorialguinea hatte im Lauf seiner wechselhaften Geschichte unterschiedliche Namen. Mbini bezeichnet den auf dem afrikanischen Festland gelegenen Teil Äquatorialguineas. Er hieß früher „Rio Muni“. Mbini ist 26.017 qkm groß und hat etwa 400.000 Einwohner, die größtenteils dem Volk der Fang angehören. Es liegt etwa 2 Grad nördlich des Äquators und hat daher tropisches Klima. Der Hauptort von Mbini ist Bata, die Hauptstadt Äquatorialguineas liegt auf Bioko und heißt Malabo. Die Küstenebene ist nur etwa 20 km breit, dahinter steigt das Land auf etwa 1.000 m an.

Die Hauptinsel Bioko war unter dem Namen „Fernando Poo“ seit Anfang des 16. Jahrhunderts portugiesisch. Im 18. Jahrhundert trat Portugal die Kolonie an Spanien ab, welches das Festland und die Inseln zum damaligen „Spanisch-Guinea“ zusammenfassten. 1968 wurde das Land als Äquatorialguinea von Spanien unabhängig. Seit der Unabhängigkeit war das Land von Unruhen gezeichnet und von diktatorischen Staatschefs ausgebeutet worden. Verletzung der Menschenrechte und Zerstörung der Umwelt kennzeichnen heute noch das kleine Land Äquatorialguinea.

Wirtschaftlich stellte sich Anfang der 1990er Jahre in Äquatorialguinea ein Aufschwung ein, als Erdöl- und Gasvorkommen entdeckt wurden. Durch Korruption und Unfähigkeit, die Infrastruktur des Landes auszubauen, hat die Bevölkerung von Äquatorialguinea allerdings kaum einen Nutzen aus dem Abbau, der inzwischen etwa 90% des Bruttoinlandsprodukts ausmacht. Darüber hinaus exportiert das Land auch Tropenhölzer und Kakao. Landwirtschaft und Fischerei werden zur Selbstversorgung betrieben.

Tourismus ist in nennenswertem Rahmen so gut wie nicht vorhanden. Ausländische Besucher, insbesondere Europäer, sind im Land eher eine Rarität.



 





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